Kernenergie

Steven Inferno

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Was ist denn das für eine krause Rechnung? Die nehmen die Laufzeit aller Kernkraftwerke der Welt, angefangen mit dem allerersten bis heute und teilen es durch die Anzahl der Unfälle....Die Rechnung berücksichtigt nicht die unterschiedlichen Sicherheitsstandards verschiedener Länder. Oder dass Kraftwerk A vielleicht moderner als Kraftwerk B ist. Wie die Kraftwerke gewartet und gepflegt werden etc. pp.

Was bezwecken die mit solchen Meldungen? Panik machen oder wie?
 

viennatourer

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yop

Die Reaktorkatastrophe in Fukushima hat weltweit Zweifel an der Kernenergie geschürt....

Falsch,sie hat lediglich die Zweifel der (angeblichen) Sicherheit von Kernkraftwerken bestätigt.

mfg.vt
 

_aXe_

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Na das Problem ist man kann Atomenergie nicht 100% sicher machen.

Zum einen kann man nicht alle Ausnahmesituationen bedenken und zum anderen spielt der wirtschaftlichkeitsfaktor eeeeeh die geldgier eine Rolle.

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!Xabbu

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Da muss ich Dir leider widersprechen, Stevo. Es wird niemals eine 100%ige Sicherheit geben. Zunächst einmal wird ein Atomkraftwerk von Menschen erbaut und von Menschen überwacht. Alleine hier sind so viele unbekannte Fehlerquellen verborgen, die man niemals ganz eliminieren kann. Ich selber bin jahrelang in einem deutschen Atomkraftwerk ein und aus gegangen, weil ich dort beruflich zu tun hatte.

Ohne den Arbeitern dort zu nahe treten zu wollen, sind es oft einfache Arbeiter, die meist nicht mal der deutschen Sprache mächtig sind. Sie arbeiten mal konzentriert, mal haben sie keinen Bock. Schon sind die ersten Fehler gemacht.

Die Ingenieure, die die Planungen gemacht haben sind oft nicht mal vor Ort. Andere haben nur eigene Interessen im Kopf und verkaufen auch schon mal Abnahmebescheinigungen für ein kleines Handgeld.

Zu guter Letzt kommen all die Lieferanten ins Spiel, die profitorientiert arbeiten (müssen) und ab und zu mal ein Auge zudrücken, wenn ein Bauteil nicht 100% den Vorschriften entspricht.

Viele kleine Unwägbarkeiten addieren sich und machen ein solches Kraftwerk zum Risiko. Die gleichen Probleme gibt es bei jedem von Menschenhand geschaffenen Produkt - nur halt selten mit solch unvorhersehbaren Konsequenzen.
 
G

grimlock

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@!Xabbu: Natürlich gibt es bei einem AKW keine 100%ige Sicherheit. :orolleyes: Aber ich glaube auch nicht, dass Steven das so gemeint hat.

So wie ich den Post gelesen habe, ging es eher darum, dass das 'unmittelbare' Problem bei einem AKW in der Ensorgung der Brennstäbe besteht...

Wobei ich aber schon zustimme, dass es bei dem permanenten, tonnenweisen Rausblasen von CO² auch nicht 100%ig ausgeschlossen ist, dass das irgendwann zu gewaltigen Problemen auf der Erde führen wird...
 

Klogeist

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Ich denke mal das Problem mit CO2 wäre net ganz so schlimm wenn man net so viele Bäume abholzen würde.
Ich hab auch mal gehört das die Ozeane auch CO2 absorbieren können, aber obs stimmt weis ich net.
 

DaveT

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Stimmt schon... Wälder und Ozeane absorbieren einen Großteil des CO²... Das ist aber keine Lösung des Problems ^^...
Das sind nur natürliche Zwischenspeicher... Ein Baum gibt wenn er stirbt und verrottet so viel CO² wieder ab wie er in seinem Leben aufgenommen hat.
Abgesehn davon brauchen Wälder Platz der uns auch irgendwann ausgehen wird auf dieser Kugel... Die Ozeane sind auch irgendwann gesättigt und es zeigt sich jetzt schon die Tendenz das eher CO² wieder abgegeben als aufgenommen wird...
 

Klogeist

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Na dann wirds mal Zeit mehr in die Raumfahrt zu Investieren damit man Anlagen oder so auf dem Mond bauen kann. Leider ist es wohl zu weit hergegriffen.
 

_aXe_

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Ich denke mal das Problem mit CO2 wäre net ganz so schlimm wenn man ...

CO2 ist nicht alleine für die Erwärmung der Erde verantwortlich ;). Man sollte auch ein Augenmerk auf NOx, Methan, Wasser, CHx Verbindungen in der Atmosphäre haben!

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Fullquote gekürzt - !Xabbu
 

Klogeist

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Stell dir vor dass das CO2 stellvertretend für alle anderen Gase ist die der Atmosphäre schaden^^
 
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grimlock

Gast
Lassen wir mal die ganzen massiv klimaschädlichen Gase aus der Überlegung raus. In Ö/D werden inzwischen 99,999% der NOx, SOx und Sonstige schon aus den Kaminen gefiltert. FCKWs sind schon seit Jahrzehnten verboten...

Das Problem ist CO2. Egal, was du verbrennst: Braunkohle, Steinkohle, Erdgas, Erdöl: Die Verbrennung fossiler Energieträger bläst CO2 in die Luft. Und die Atomkraft ist (bisher) die einzige Energiegewinnungs-Form, aus der sich bisher wirklich massiv Strom gewinnen lässt, ohne CO2 in die Luft zu blasen...

Auf eine gewisse Art und Weise besteht die gesamte Klimaschutzdebatte zur Zeit nur - beinhart und aufs Wesentliche reduziert - in der Entscheidung: Wollen wir das Risiko der Atomkraft oder wollen wir das Risiko der Erderwärmung durch CO2? ...
 

Klogeist

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Hmmmm, Atomkraft kann verschwinden aber die Erderwärmung bleibt trotzdem, von dem her is es eigentlich Kopf wie gesprungen welches Risiko man eingeht.
 

viennatourer

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yop

Atomkraft ist (bisher) die einzige Energiegewinnungs-Form, aus der sich bisher wirklich massiv Strom gewinnen lässt, ohne CO2 in die Luft zu blasen...

Nur die halbe Wahrheit,denn auch hier gilt es eher darauf zu achten,was -nicht-gesagt-wird,denn daraus lässt sich sehr leicht ableiten, warum dieses geschieht.

Mag durchaus sein,dass bei Atomstromerzeugung -weniger-CO2 erzeugt wird,als bei herkömmlichen Kaftwerken,wie uns die Meinungsmacher gerne wissen lassen.

So verschweigen Atommlobby bzw. Energieerzeuger incl. Politik gerne die "Nebenwirkungen",nach Devise: Was nicht gesagt wurde ist auch nicht gelogen;-)

Fakt ist jedoch,es wird bei AKW´s immer noch -doppelt- so viel CO2 ausgestoßen,wie bei Wasserkraft.
Hauptverursacher sind der Bau der Atommeiler,Produktion der Baustoffe und der Brennstoff Uran bzw. dessen Anreicherung und Endlagerung, die Unmengen an CO2 produzieren.

......bei der Urangewinnung werden zum Teil erhebliche Treibhausgasmengen frei gesetzt, die bei weitem über denen der erneuerbaren Energien wie Windkraft, Wasserkraft oder Biogas liegen.

http://www.zeitpunkt.ch/index.php?id=5&tx_ttnews[tt_news]=78&tx_ttnews[backPid]=5&cHash=9f088c66e3

..... errechnete das Öko-Institut 2007, fallen für deutsche AKW 31 Gramm des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) pro Kilowattstunde (kWh) an, in russischen sogar über 60 Gramm. ...
http://www.focus.de/wissen/klima/tid-13427/atomkraft-die-co2-luege_aid_372528.html

mfg.vt
 
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Klogeist

innerer Zirkel
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Ich glaub hier gehts eher um das AKW wenn es schon fertig ist und sich net mehr im Bau befindet und net darum wieviel CO2 in die Luft geblasen wird wenns gebaut wird. Da kann ich genauso als Argument nehmen das ein NEH 3-4 mal soviel CO2 in die Luft blässt wenns noch im Bau ist als wenns dann Fertig ist. (NEH= Niedrig-Energie-Haus).
 

viennatourer

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Gegenargument.....

:owink:Die (nicht vorhandene) Endlagerung erzeugt auch dann noch massenhaft CO2, wenn das AKW selbst, wie auch die Erbauer,Betreiber und Abnehmer
schon x-tausend Jahre das Zeitliche gesegnet haben.

Davon kannst du nun gerne den Aussstoß von Erbauung und Betreibung abziehen,wenn du dadurch -beruhigter-bist. ;-)

mfg.vt
 
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Klogeist

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Jetzt frage ich mich aber wie das Zeug CO2 ausstoßen kann wenns in Erdstollen verschachert is?
 

DaveT

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Das haben Stollen in denen man was lagern kann schon so an sich...
Sie haben in irgendeiner Form eine Verbindung zur Erdoberfläche ^^...
Also kann durchaus CO² austreten. Mal ganz davon abgesehn das diese Stollen sowieso belüftet und entlüftet werden müssen um darin arbeiten zu können.
Des wird zwar sicher gefiltert aber sicher wird des CO² nicht herausgefiltert ^^
 
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