ARTE-Doku - Eine überschätzte Spezies (!?)

Gaius Gizus

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Nette und relativ gut gemachte Zusammenfassung von ARTE. Wusste nicht ganz wohin damit, deshalb hier, weil der Hauptprotagonist die Erde ist, wenn auch nicht immer... und auch nicht immer im Fokus... ☺️


Ich denke es wird hier das eine oder andere ausgelassen, wie zB. dass der Mensch zu besserer Wahrnehmung fähig wäre, wenn seine Aufmerksamkeit noch in dem Maße gegeben wäre.
Wie im "Deutschland-Thread" schon angesprochen könnte der Mensch viel mehr wahr nehmen, als wir dies heute tun, durch seine Aufmerksamkeit, die ja hauptsächlich nur noch der Technik gilt oder auf Gewohnheiten basiert. Der Mensch hätte schon noch die ein oder andere Fähigkeit, die im Laufe seiner Verwicklung mit der Moderne jetzt eben schlummert.
Es wird halt von den Fähigkeiten ausgegangen, welche der moderne Mensch heute besitzt, aber die unterscheiden sich grundlegend von denen, die der Ureinwohner besaß.

Am Ende wird eh das Problem angesprochen, was wir sowieso auch schon im "Deutschland-Thread" angesprochen haben, wenn wir mit unserer Lebensweise so weiter machen und nicht mal innehalten und darüber nachdenken, was wir tun und ob wir so weitermachen können und quasi auf Kosten der Leben der nächsten Generation diesen Wahnsinn weiter fördern, uns das in weitaus größere Bedrängnis bringen könnte. Open End...

Wäre es für den Planeten vielleicht sogar besser wir verschwinden ganz von der Bildfläche?
Sollten wir uns woanders hin verzieh´n und dem Planeten ne Verschnaufpause gönnen? (Das wird vermutlich in Zukunft forciert werden, neben der Digitalisierung...) Fluchtverhalten...
Vielleicht wäre es auch besser, wie von mir schon angesprochen, wieder mehr den Einklang mit der Erde zu suchen und nicht nur unsere, sondern auch wieder ihre Sprache (Tiere/Pflanzen/Erde) zu lernen? Wenn wir sie wieder verstehen würden, könnten wir vielleicht sogar noch mehr davon lernen, als wir heute denken und möglicherweise daraus auch mehr Verständnis ausbauen.?.
 

infosammler

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Gaius Gizus

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Meinst du individuelle besondere Fähigkeiten wie zeichnen, oder musikalisches Gehör oder logischen Verstand?

Ich mein zB. die Anpassung an die Umgebung, bzw die Aufmerksamkeit.
Ein moderner Mensch achtet auf ganz andere Dinge als ein Ureinwohner, logischer Weise.
Ein moderner Mensch muss nicht darauf achten, wie sich seine natürliche Umgebung verhält und ob sich ein gefährliches Tier nähert. Er hat einen ganz anderen Fokus. Straßenverkehr, eventuelle Geräusche, die eine drohende Gefahr anzeigen sind recht selten. Alles ist geregelt. Das was nicht geregelt ist, da nimmt er meistens an, dass schon alles passt, wie er es gewohnt ist. Die Aufmerktsamkeit ist eher bei anderen Dingen und der Verstand ist nicht ganz im Jetzt.
Bei einem Ureinwohner ist das anders. Der möchte nicht den Pfad eines Bären kreuzen, oder wilden Wolfsrudeln über den Weg laufen. Er kann dir sagen, ob sich hinter dem nächsten Hügel etwas bewegt, ohne es gesehen zu haben. Er liest die Umgebung ganz anders als zB der moderne Mensch.
Für diesen zwitschern die Vögel einfach nur. Wenn er etwas genauer hinhört, dann kann er vielleicht noch zwischen Aufregung und Harmonie unterscheiden, aber für einen Ureinwohner erzählen die Vögel Geschichten. Sie können anhand der gefiederten Freunde teilweise darauf schließen, was sich demnächst blicken lässt. Der Ureinwohner besitzt Fähigkeiten, die ihm zum Leben draußen wichtig sind.
Für den modernen Menschen ist draußen einfach ein Spaziergang, für den Ureinwohner ist es Heimat.
Da seh ich einen großen Unterschied.
Der moderne Mensch hat seinen Fokus und sein Überleben in die Hände technischer Hilfsmittel gelegt, welche ihn zB vor Gefahren warnen, ohne, dass er seine eigene Aufmerksamkeit einsetzen muss (erst wenn was blinkt oder läutet), während sich der Ureinwohner aller Geräusche seiner Umgebung gewahr sein muss, da eine Unachtsamkeit sein Tod bedeuten könnte. Zugleich lernt er dadurch aber eben auch die Sprache seiner Umgebung kennen und taucht damit in ein Leben und einen Fluss ein, der noch ganz andere Aspekte bietet, als nur das nackte Überleben.
Das wäre mal ein Aspekt... :)
 

infosammler

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Das was du beschreibst sind kognitive Fähigkeit, die hat der Mensch nicht verloren. Die setzt man sogar immer ein.
 

infosammler

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Was dann? Ureinwohner sind besser?
Was ist der Kern der Aussage?

Ureinwohner sind ihrer Umgebung angepasst, Menschen in der Zivilisation ihrer Umgebung.
 

Gaius Gizus

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bitte lies doch genau...
Nur weil du jetzt einen Fachbegriff benutzt, wird das jetzt nicht vermindert...
kognitiv - das Wahrnehmen, Denken, Erkennen betreffend
Und was hab ich oben geschrieben? 🤦‍♂️

Ich frage mich, warum ich mir für dich eigentlich noch solche Mühe für Erklärungen gebe, wenn du sowieso nicht auf die Dinge eingehst und irgendwas schreibst...
 

Gaius Gizus

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Auch interessant, dass es so scheint, als würdest du dich von anders ausgeprägten Fähigkeiten der Ureinwohner gleich angegriffen fühlen.
 

Gorgo

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ich versteh schon Gaius punkt... find das aber immer etwas schwülstig, wie sich der moderne, "übergscheide" mensch den ureinwohner vorstellt... dieses romantisieren... vielleicht waren das auch trottel, und die haben halt nur schneller laufen können xD

nein. wir müssen uns mit den heutigen gegebenheiten befassen.

um dich heutzutage vor bösen bankern und immobilienhaien... die heutigen raubtiere, schützen zu können, dazu braucht es ja wieder ganz andere fähigkeiten. anders als der überlebens instinkt eines ureinwohners.. der wird sich gegen einen konzern riesen auch nicht wehren können, wenn sein land abgeholzt werden soll... das sind ja ganz andere gefahren, die heute lauern.
 

infosammler

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mensch den ureinwohner vorstellt... dieses romantisieren
Ja wie Pocahontas😅 aber ich bezweifle stark dass das der Realität entspricht.
Ich meine teilweise weiß man das die Urweinwohner ziemlich brutal sind.
Wennst dir das durchliest:

Und das sind nicht mal unkontaktierte Urweinwohner.
Da kann man leicht reden, wie idylisch manche im Urwald mit der Natur leben, aber gibt auch sowas.
Und ehrlich gesagt, denk ich schon, dass es eher "rau" zu geht bei Urvölkern.

Edit: ich musste das nochmsl lesen, das hört sich wie The Witcher auf Netflix an.
 

Gorgo

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hahah... ja, oder "Apocalypto"... weil du meinst brutal.

aber Gaius meint eher, dass ureinwohner, weil es im wald ja soviel gefahren gibt, ganz im moment leben müssen... um nicht verspeist zu werden. heute, muss man yoga machen, oder irrsinnig lange trainieren, damit du mal wirklich 10 minuten lang abschalten, meditieren kannst... das ist ja eh ein guter punkt. ich hab hier gleichzeitig eine sendung laufen und schreibe hier, und denk dabei noch an was völlig anderes. bin also komplett abgelenkt...

aber diese fähigkeit, wie gesagt, rettet dich heute nicht. wenn du im moment lebst, nimmst du eh nur den ganzen wahnsinn wahr, der um uns herum so passiert.

außerdem ist hier jeder froh, wenn er zocken oder sich eine serie anschaun kann. hat das der ureinwohner? nein. also ist es schwachsinn, uns mit denen irgendwie vergleichen zu wollen.

das schau ich mir an, wie du nach dem jagen den ganzen tag lang im wald sitzt, und "den wald hörst"... hahah, nach 5 minuten wird das handy gezückt... xD
 

infosammler

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das schau ich mir an, wie du nach dem jagen den ganzen tag lang im wald sitzt
Ja ich und jagen😅
Würd die Tiere ja eher streicheln wollen und dann fressens mich.
Ich bin aber hier geboren, also mache ich das beste drauß.
 

Gorgo

Inventar
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ein ureinwohner hat auch nicht die möglichkeit, dass er, anstatt ein fleisch zu essen, mal schnell zum Denns geht und sich ein paar soja laibchen holt... das find ich auch immer so dämlich, wenn es ums fleischessen geht und man sich auf den neanderthaler beruft... ja, alles schön und gut aber wir wissen ja heute auch, dass du komplett ohne bison fleisch zu einem starken und intelligenten menschen heranwachsen kannst.

es kam einen neanderthaler damals einfach nicht in den sinn... wie auch? ernährungswissenschaften gab es ja damals noch keine.

wie man merkt, ich halte eher wenig von dieser ganzen "back to the roots" sache... das ist pure romantik. praktisch unnütz.
 

Helios

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Natürlich sind frühere Fähigkeiten, angeborene und angelernte, im Laufe der Zeit verloren gegangen. Sie wurden durch neue ersetzt, oder ergänzt. Das muss man völlig wertfrei sehen, es ist einfach Teil einer Entwicklung. Der Blick zurück ist interessant, lehrreich, aber man muss ihn nicht romantisieren, verklären. Für das Wohl der Erde würde es doch schon reichen, wenn mehr Menschen die Sinne, die Fähigkeiten, die wir heute besitzen, verstärkt auf die Dinge richten würden, die uns umgeben. Das kann in meinen Augen aber kein Rückschritt sein, es ist nur eine neue Richtung des Fortschritts.

Den Arte-Film fand ich ehrlich gesagt schlecht. Zum einen, weil er doch etliche inhaltliche Fehler enthält, zum anderen, weil die "Bedeutung" doch auch nichts anderes als ein menschliches Konstrukt ist, dass sich gegen eine Referenz messen lassen muss. Eine natürliche Bedeutung gibt es nicht, insofern kann man die Referenz setzen wie man will. Was bei einer solchen Betrachtung wie im Film eigentlich verloren geht, wobei es im letzten Kapitel dann doch (allerdings ziemlich negativ) herausgestellt wird, ist das über die Summe der Eigenschaften hinausgehende. Und das hat, wie alles im Leben, sowohl positive wie auch negative Folgen. Dagegen lässt sich aber etwas machen, wir müssen halt nur wollen.
 

Gaius Gizus

Inventar
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den ganzen tag lang im wald sitzt, und "den wald hörst
Komm mit mir mit... ich hab das Handy nie mehr dabei im Wald... :)

BTW... habt ihr die Doku gesehen?
Ich hab ja geschrieben, dass der Mensch eben auf ganz andre Art seine Fähigkeiten genutzt hat.
In der Doku kommt das so rüber, als wär der Mensch irgendwie durch die Evolution "gestolpert", das glaub ich aber so nicht... XD

Weiß nicht, wieso jetzt der "moderne" Mensch dermaßen "verteidigt" werden muss... XD

wenn mehr Menschen die Sinne, die Fähigkeiten, die wir heute besitzen, verstärkt auf die Dinge richten würden, die uns umgeben
Ja eben... diese Sinne müssten halt etwas bewusster wahrgenommen und geschult werden.
Ich glaub halt, dass durch das Verlassen auf die Technik der Mensch diesbezüglich eher abstumpft.
Es wäre ja nicht schwer, sich vor immobilienhaien oder trickser zu schützen... halt dich einfach fern...
Die Aufmerksamkeit der Ureinwohner kann man auch in Verbindung mit der Moderne nutzen, denkt man an "Social Engineering" und Beobachtungstricks.
Um es banal auszudrücken, wer weiß schon genau, was der Mann heute hinterm Tresen für Kleidung getragen hat... man kann die Ureinwohneraufmerksamkeit auch ganz schön in unsere moderne Welt ummünzen...

Aber erstens ging es mir um die Doku... die info vermutlich eh nicht angeschaut hat... in der eben der Mensch als sozusagen "unbedeutend" dargestellt wird, wo ich mir halt dachte, ja, er gibt so als "Tier" vielleicht nicht viel her, aber er konnte doch mehr, als gesagt wird....
Und zweitens romantisier ich nichts, sondern sag einfach, was das zB für Fähigkeiten waren.
Verloren haben wir die nicht, nur extrem zurückgeschraubt, wie im Falle der Aufmerksamkeit klar wird. Dafür haben wir andere ja auch gefördert und ausgebaut. Aaaber, wir wären zu mehr fähig... und das wird uns durch die "bequeme" Lebensart der Moderne halt nicht mehr als notwendig anerzogen... Aufmerksamkeit und die Komfortzonenerweiterung sind nur zwei davon...

Dagegen lässt sich aber etwas machen, wir müssen halt nur wollen.
Und ich glaube fühlen

das ist pure romantik. praktisch unnütz
Ich denke es ist nicht unnütz, das zu fördern, das wie du sagst eigentlich unsere Wurzeln sind.
Wir sollten es halt früher lernen, dann könnte man auch darauf aufbauen und mehr draus machen...
Es soll ja nicht "back" gehen sondern vorwärts, aber mit allumfassenden Fähigkeiten... wenn zB Menschen auf der Straße leben, weil sie sich nix leisten können und nicht wissen, wovon oder OB überhaupt sie morgen noch leben, muss ich einfach darauf hinweisen, mit einem gewissen Grundwissen, ginge es ihnen sicher besser... aus diesen armen Schichten der Gesellschaft ließe sich sogar noch ein Nebenprojekt großziehen, das dem Wald und der Natur unter gewisser Aufsicht sogar noch helfen könnte... aber dazu bräuchten die Menschen halt eben beschriebenes Grundwissen und Fähigkeiten...
 

Helios

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in der eben der Mensch als sozusagen "unbedeutend" dargestellt wird, wo ich mir halt dachte, ja, er gibt so als "Tier" vielleicht nicht viel her, aber er konnte doch mehr, als gesagt wird....

Der Mensch gibt aber als einfaches "Tier" bereits eine Menge her. Es ist doch bezeichnend, dass in der Doku etliche Referenzen zu verschiedenen Tierarten gezogen werden müssen, um den Menschen als solches herabzusetzen. Das zeigt bereits, dass schon die Summe der Eigenschaften eine Relevanz besitzt, von dem darüber Hinausgehenden ganz zu schweigen. Allein die Tatsache, dass wir (also der Mensch) eine solche an sich ja sehr selbstkritische Doku produziert sollte zu denken geben - tut es aber offenbar nicht, zumindest nicht innerhalb der Dokumentation.

Aaaber, wir wären zu mehr fähig... und das wird uns durch die "bequeme" Lebensart der Moderne halt nicht mehr als notwendig anerzogen...

Das hat mit Bequemlichkeit (im negativen Wortsinn) nichts zu tun, es geht um Effizienz. Schon jetzt filtert unser Gehirn, ziemlich gut im übrigen, die Einflüsse auf uns und damit auch unsere Wahrnehmung entsprechend den jeweiligen Notwendigkeiten. Mit reinen Wahrnehmungsübungen kann man da ganz neue, aber praktisch ziemlich unnütze Welten entdecken, verliert damit aber gleichzeitig den Zugang zu anderen. Dieses "wir wären zu mehr fähig" ist daher erstmal fiktiv, denn wie bereits erwähnt gingen Fähigkeiten nicht einfach verloren, wenn sie nicht ergänzt wurden, dann wurden sie durch für unser unmittelbares Leben wichtigeres ersetzt. Hier davon auszugehen, dass alles nebeneinander existieren kann, obwohl der evolutionäre Plan ein anderer war, dürfte sich schwer beweisen lassen.
 

infosammler

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nichts zu tun, es geht um Effizienz
Ja immer. In der Tierwelt sieht mans ja, da gibts von riesen Hirnen bis zu kein Gehirn alles und das je nach Effizienz.
So ein Bandwurm wäre mit Gehirn klüger, trotzdem hat er es noch immer nicht, weil es nicht effinzent ist, obwohl sich unser Gehirn ja auch erst von Einzeller, über solche Würmer, bis zu uns entwickelt hat.

Dh wir sind noch immer Effizent ausgelegt. Und nicht nur dasy wir, also der Homo sapien, hatte auch Konkurenten. Der letzte, meines Wissens, war wohl der Neandertaler und er konnte seine Vorstellungskraft nicht umsetzen und sich Veränderungen anpassen.
Laienhaft gesagt konnte der Homo sapien durch seine Neuronen besser auf die Umwelt reagieren und seine geistigen Vorstellungen umsetzen, sprich dadurch forschen, entwickeln, Dinge umsetzen usw und somit blieb er am "Leben".
Und das tun wir jetzt auch noch immer.
 

infosammler

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wenn zB Menschen auf der Straße leben, weil sie sich nix leisten können und nicht wissen, wovon oder OB überhaupt sie morgen noch leben, muss ich einfach darauf hinweisen, mit einem gewissen Grundwissen, ginge es ihnen sicher besser... aus diesen armen Schichten der Gesellschaft ließe sich sogar noch ein Nebenprojekt großziehen, das dem Wald und der Natur unter gewisser Aufsicht sogar noch helfen könnte... aber dazu bräuchten die Menschen halt eben beschriebenes Grundwissen und Fähigkeiten...
Die brauchen kein Grundwissen, die brauchen Hilfe in Form von Esseb, Wohnplatz, Arbeitsplatz. Das finanziere ich gerne mit meinen Steuern oder spenden.

Und btw halte ich schon mal gar nichts davon, unberührte Wälder und Co, also die Heimat der wenigen Tiere jetzt auch noch mit unserer Anwesenheit zu belästigen, weil wir auf irgendeneinem esoterischen Selbstfindungstrip sind.
 

Gaius Gizus

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etliche Referenzen zu verschiedenen Tierarten gezogen werden müssen
Das hab ich mir auch gedacht... XD
Das war eben auch das, was mich gestört hatte...
Die Doku selbst war recht intressant und ich finde auch solche Vergleiche noch ganz in Ordnung, aber dieses Menschenbild, das uns oft suggeriert werden soll finde ich eben etwas zu viel...
Zumal ja eben der Mensch auch die gegensätzliche Fähigkeit besitzt, anstatt zu zerstören, könnte er den Planeten ja noch reicher, üppiger und voller machen, da er als einziges Lebewesen fähig ist, die ganzen Zusammenhänge zu verstehen und eben auch positiv für alle zu beeinflussen... denk ich mir halt...

geht um Effizienz. Schon jetzt filtert unser Gehirn
Wie effizient ist es, wenn jemand zB hinter der Ecke oder irgendwo lauert und das Opfer nur auf sein Handy starrt und nicht aufmerksam genug ist?
Das wars dann mit der "Effizienz"... ^^
Leider, du hast diesbezüglich zwar recht, aber nur was die wirtschaftlichkeit angeht... wirksam im Sinne unserer Erde wären ganz andere Dinge... und zwar lebende Dinge... wachsende Dinge, Dinge die Naturalzinsen erzeugen und nicht so massenhaft künstliche Dinge...
Aber wie bereits erwähnt hat es der Mensch vermutlich schon im Dezember 2020 geschafft, die Biomasse der Erde mit künstlichen Produkten zu übertreffen... wenn die Erde stirbt ist das auf Dauer auch keine Effizienz... XD

daher erstmal fiktiv
Bitte, hör doch mal auf mit Worten um dich zu schmeißen, die da einfach nichts zu suchen haben...
Denn das stimmt einfach nicht...
Es mag vielleicht für manche utopisch klingen, aber fiktiv ist es sicher nicht, vor allem, wenn du selbst sagst man kann er "unnützer" Weise erlernen...
Wie unnütz das ganze sein wird, zeigt sich vermutlich erst in Zukunft, für diejenigen die das so sehen...

brauchen kein Grundwissen, die brauchen Hilfe
Aha, also lehrst du Menschen nicht zu angeln, damit sie sich selbst helfen können, du möchtest dass sie von deinem Fisch abhängig sind?
Das ist ja mal ein Eingeständnis... fühlt man sich dann moralisch besser?
unberührte Wälder und Co
Es gibt auch noch Zwischenregionen... sonst dürfte ja keiner mehr einen Wald betreten... aber je friedlicher der Mensch ist, desto näher kommen auch die Tiere... (selbst erlebt, Gewohnheit)
Die fühlen sich noch dazu ganz wohl, das nur mal so am Rande, aber Leute wie du können sich das nicht mal vorstellen, weil sie auf ihrem moralischen Ego-Trip irgendwo in der Materialität hängen bleiben und nicht über den Tellerrand blicken...
 
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