Die 9 Gesetze

Dana Scully

Doc. Autopsy
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Hier sind die 9 Gesetze die Esoteriker, Okkultisten oder sogenannte Magier als die Grundlage dessen was sie tun betrachten.


Die neun metaphysischen oder okkulten Gesetze


Das Gesetz des Rückschlages

Es besagt, dass eine übergeordnete Kraft einer unter ihr stehenden immer überlegen sein wird. Sollte also ein Aspirant sich gegen einen Eingeweihten oder eine entkörperte Energie stellen, der oder die kundiger oder stärker ist als er selbst, wird alles, was er in seine oder ihre Richtung wirft, zu ihm zurückprallen, und zwar mit derselben Kraft seines Gegenübers.


Das Gesetz der drei Anfragen

Alle Fragen an das Jenseits werden dreifach beantwortet. Die erste Antwort richtet sich an das Bewusstsein, die Wiederholung spricht den Verstand an, und das dritte Mal wird der direkte Kontakt mit der psychischen Kraft des Fragenden aufgenommen (wie bei der dreifachen Verleugnung Christi durch Petrus). Dieses besondere Gesetz wird in der keltischen Magie sehr streng befolgt, zumal es das Mysterium der heilgen Drei-Zahl enthält.


Das Gesetz der Herausforderung

Jede Vision und jeder Traum, alle Quellen der Inspiration und alle Vermutungen, kurz; alles, was von jenseits der Grenzen der Logik und des rationalen Denkens an uns heranzutreten scheint, sollte herausgefordert werden. Es ist eine Übung in völliger Aufrichtigkeit, denn der Aspirant sollte stets der vagen Grenze gewahr sein, welche die alltägliche Realität von den fremden, undurchdringlichen Welten und die Inspiration von der Verblendung trennt.


Das Gesetz der Gleichwertigkeit

Wenn zwei gleichwertige Kräfte aufeinandertreffen, wird eine von beiden schliesslich zurückweichen und die andere dadurch auf ein höheres Niveau steigen. Zu diesem Gesetz finden sich Analogien in der Teilchenphysik und in den Naturgesetzen.


Das Gesetz der Balance oder des Gleichgewichts

Diesem Gesetz nach sollte sich alles gemäss seiner Art und seines okkulten Status verhalten. So ist es beispielsweise ein nutzloses Unterfangen, Stunden damit zu verbringen, genügend psychokinetische Energie zu aktivieren, um einen Tisch sechs Zoll weit zu bewegen, wenn man den gleichen Effekt durch einen leichten Stoss erzielt: Diese vergeudete Energie kann besser verwendet werden, um konstruktive Wege der Veräusserung zu finden. Das Gesetz der Balance hängt auch mit der Bedeutunge der Gleichgewichtigkeit zusammen, die für das zufriedenstellende Funtionieren und den angemessenen Ausdruck auf jedem energetischen Niveau notwendig ist; damit verknüpft ist insbesondere auch der Bereich von Krankheit und Heilung. Demnach sind jegliche Exzesse verpönt, statt dessen wird ein bedachter Umgang mit dem eigenen Körper gefordert, der Gastgeber für viele andere Lebensformen ist - einschliesslich der vier Elemente - und ohne den es weder eine molekulare Struktur noch physische Körperlichkeit überhaupt gäbe.


Das Gesetz der Aufforderung

Dieses Gesetz bezeichnet, inwieweit Dinge, im Verhältnis zu unserem okkulten Grad, in unserem Sinne arbeiten oder nicht. Wenn der Schüler eine okkulte Anweisung, die ihm gegeben wurden, als falsch erachtet, zeugt das davon, dass er sich das Recht dazu noch nicht verdient hat. Dies wird bei solchen Schülern häufig vorkommen, deren Arbeit zur Starrheit neigt, oder aber jenen, die von den höchsten Königreichen Rat "einfordern". Um dann zu erkennen, dass sie von diesen Mächten vorgeführt werden, die zu beherrschen sie sich eingebildet hatten. Sie werden damit lediglich auf ihren tatsächlichen Platz verwiesen.


Das Gesetz der Polarität

Es gibt viele Ausprägungen dieses Gesetzes, wie positiv und negativ, "anima" und "animus", männlich und weiblich, den spirituellen und den rationalen Aspekt des individuellen Reifungsprozesses,usf. Der Einzuweihende muss diese Gegensätze bewusst in sich tragen, bevor er auf seinem Weg über einen bestimmten Punkt hinausgelangen kann. Wenngleich viele Leute dieses Gesetz umgehen wollen, ist es von grösster Bedeutung für die höchsten Königreiche, die jenen niemals Achtung erweisen werden, die sich ihm nicht unterordnen. Die Gefahr liegt darin, dass diese Polaritäten umso mehr verwischen, je weiter fortgeschritten und verfeinert ein Wesen ist. Der Idealzustand, so die Überlieferung, ist das vollkommene Gleichgewicht zwischen "anima" und "animus" im einzelnen, ohne dass das kosmische Gesetz aufgezwungen oder gebrochen werden müsste.


Das Gesetz von Ursache und Wirkung

Es wird allgemein auch das Gesetz des Karmas genannt. Allerdings ist Karma ein durch und durch östlicher Begriff, der lediglich dazu dient, das Prinzip von Aktion und Reaktion zu benennen. Ein meist unbeachtet gebliebener Aspekt dieses Gesetzes ist seine Bedeutung für den Austausch von Energien; dmait ist gemeint, dass wir niemals etwas erwarten sollten, ohne etwas gegeben zu haben, wenngleich dieser Austausch nicht immer ganz ausgeglichen sein muss. Wenn ein Bettler Almosen empfängt, braucht er es zwar nicht mit Geld zurückzubezahlen, kann es aber z.B. durch einen Dienst für seinen Wohltäter vergelten, das seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten angemessen ist. Dasselbe gilt umgekehrt auch für den Reichen, der Geld geerbt hat, das er sich nicht selbst durch Arbeit verdient hat. Dem kosmischen Gesetz nach übertrifft oft ein einfaches Gebet, aus tiefer Aufrichtigkeit heraus gesprochen, die grosszügigste Geldspende des Reichen.


Das Gesetz des Wohlstands (manchmal auch Gesetz des Überflusses genannt)

Dieses Gesetz besagt, dass Gleiches Gleiches anzieht, also Geld dazu tendiert, mehr Geld zu werden oder auch zum Beispiel auf den geistigen Aspekt zweier Liebender im Geiste sind sie sich ähnlich vom Körper her verschieden.



Dies also sind die "Neun Gesetze", die jeder Aspirant auf Erleuchtung sich sorgfältig anzueignen hat, bevor er auf seinem Weg vorankommen kann. Alle Probleme, auf die er auf diesem Weg stossen mag, lassen sich auf die Nichtbeachtung des einen oder anderen dieser Gesetze zurückführen. Auch die Zugehörigkeit zu irgendeiner anderen grossen Religionsgemeinschaft schützt nicht vor der Bestrafung, die das Brechen mit diesen Gesetzen zu Folge hat: Auch die Anhänger etablierter Glaubensrichtungen müssen unter den negativen physischen und geistigen Effekten leiden, die aus der Nichtbefolgung dieser Statuten resultieren. Jeglicher Fanatismus beispielsweis widerspricht in jeder Hinsicht dem kosmischen Gesetz.
 
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