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Wird Asien den Dollar aufgeben?

von F. William Engdahl, USA und Deutschland*

*F. William Engdahl hat in den USA Politische Wissenschaften und Wirtschaftswissenschaften
studiert. International bekannt wurde er durch sein Buch «Mit der Ölwaffe zur Weltmacht»
(2. Auflage 2002), in dem er die politökonomischen Hintergründe der Machtpolitik im
20. Jahrhundert darstellt (vgl. die Buchrezension in Zeit-Fragen Nr. 19 vom 25. Mai).



Die globale Hegemonie der Vereinigten Staaten stützt sich auf zwei Dinge. Das eine
ist die unbestrittene militärische Dominanz über alle Rivalen. Nach dem Irak-Krieg
wird das kaum einer bestreiten. Der zweite Faktor ist die noch wenig verstandene Rolle
des Dollars als grösster Reservewährung der Welt. Amerikas wirtschaftliche Hegemonie
hängt von der Rolle des Dollarsystems bzw. des vom IWF geleiteten Dollarstandards
ab, und der Dollar ist die Achillesferse der Pax Americana.

Eine Folge der unilateralen Aussenpolitik der Vereinigten Staaten im Zusammenhang
mit dem Irak-Krieg ist, dass die Alliierten Amerikas rund um die Welt beginnen, ihre
langjährigen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten, den Dollar eingeschlossen, zu
überdenken. Die militärische Besetzung des Irak mag die kurzfristige Gefahr, dass
andere, kleinere Ölproduzenten zur Bezahlung ihrer Ölverkäufe vom Dollar zum Euro
wechseln, ausgeschaltet haben. Sie fürchten die Reaktionen der Vereinigten Staaten.
Aber die Besetzung hat keineswegs die Anstrengungen anderer Nationen beseitigt, Wege
zu finden, um die Abhängigkeit von einer Pax Americana zu vermindern, die sie mehr
und mehr als bedrohlich empfinden.

Bewegung in Asien

Nun sind bedeutende Bewegungen in Asien festzustellen, um genauer zu sein, in den
grösseren und kleineren Wirtschaftsnationen, wie zum Beispiel in China, Japan und
Südkorea sowie den zehn Volkswirtschaften des ASEAN (Association of Southeast Asian
Nations), das sind Indonesien, Malaysia, Singapur, Thailand und andere. Diese könnten
eine Bewegung der Zentralbankreserven weg vom Dollar und zumindest teilweise hin zum
Euro enthalten. Wenn man die Grössenordnung der Dollarreserven der asiatischen Zentralbanken
bedenkt, verdient diese kaum wahrgenommene Bewegung genauere Beachtung. Zumindest
deutet sie darauf hin, dass die Nachkriegsbasis des Dollarreiches in Wirklichkeit
sehr zerbrechlich ist. Der Irak-Krieg war ein Akt, der aus der strategischen Schwäche
der USA heraus geboren wurde, nicht aus deren Stärke.

Was in Asien in den kommenden Monaten passiert und die Art und Weise, wie die EU darauf
reagiert, könnte ausschlaggebend für den Verlauf der globalen ökonomischen Landkarte
werden - zum Besseren oder zum Schlechteren. Es kommt darauf an, was die Regierungen
von Berlin bis Peking und darüber hinaus tun wollen.

Asien und der US-Dollar

Die Zentralbanken der grössten asiatischen und eurasischen Länder diskutieren zurzeit,
wie man sich gegen zukünftige Währungsattacken wie die von 1997/98 wehren kann, bei
der grosse Offshore-Fonds, geführt von George Soros und anderen, wilde Attacken gegen
die asiatischen Ökonomien lanciert haben. Sie sagen es zwar nicht offen, aber sie
fürchten zukünftige Spekulationsattacken aus den Vereinigten Staaten.
Japan, Südkorea und China bildeten 1999 gegen den Einspruch Washingtons eine Gruppe,
die der aus kleineren Ländern bestehenden ASEAN-Gruppe beitrat und sich ASEAN 3 nannte.
Nun bereitet diese Gruppe die Ausgabe von regionalen Staatsanleihen vor, um die Infrastruktur
oder andere Staatsprojekte zu finanzieren; jedoch mit einem grossen Unterschied: Die
Staatsanleihen werden nicht in Dollar, sondern in den eigenen regionalen Währungen,
wie Yen, Baht oder Renminbi, ausgegeben. ASEAN 3 hofft so, ihre Abhängigkeit vom Schicksal
des Dollars zu verringern.

Auswirkungen auf Europa und die Weltwirtschaft

Die potentiellen Auswirkungen auf Europa und die Weltwirtschaft sind enorm. Eine Dollarpanik
könnte ausgelöst werden. Solch eine Panik, wenn es keine anderen realen Alternativen
zur Rolle des Dollars als Reservewährung gibt, könnte eine globale Depression und
Chaos zur Folge haben. Wenn es aber solche Alternativen gibt, besonders zwischen der
EU und anderen grossen Handelsregionen wie der ASEAN 3-Gruppe, könnte eine solche
Dollarkrise zu der dringend nötigen Debatte über eine Alternative zum IWF und zur
Globalisierung des Dollars führen. Dies wird die schwierigste Herausforderung werden,
mit der die Welt seit 1945 konfrontiert war.

Dollarabhängigkeit, Dollarreserven und US-Handelsbilanzdefizit

Einer der Hauptgründe, warum Amerika in der Lage war, seit mehr als 20 Jahren chronische
Handelsbilanzdefizite ohne Furcht vor einer Dollarkrise durchhalten zu können, ist
die Tatsache, dass Länder wie Japan oder China, die massiv für den US-Verbrauchermarkt
exportieren, ihre Waren in Dollars verkaufen. Diese Handelsdollars von asiatischen
Firmen landen schliesslich in den nationalen Zentralbanken - der Bank von Japan, der
Bank von China und so weiter.
Und hier zeigt sich die problematische Seite der Dollarhegemonie. Weil so viele Welthandelsgüter
- Öl, landwirtschaftliche Güter, Gebrauchsgüter - nur in Dollars verkauft werden,
muss die Welt diese Dollars aus ihren Exporten verdienen, um Öl und andere Dollargüter
importieren zu können. Es gibt ein allgemeines Gerangel in der Welt, Dollars zu verdienen.

Dollars, anders als Gold, können Zinseinkommen produzieren, wenn sie in sicheren Dollarinvestments
investiert sind. Die sicherste Dollarinvestition für eine Zentralbank sind US-Staatsanleihen.
Zumindest war dies bis vor kurzem so. Seit den frühen Siebzigern, als Washington den
Dollar von einer festgelegten Goldsumme abkoppelte, haben Zentralbanken in der ganzen
Welt mit ihren Dollarreserven US-Staatsanleihen gekauft. Dies erlaubte den USA, die
grösste Schuldnernation der Welt unter dem Dollarstandard zu werden. Ihre Nettoschulden
gegenüber der Welt betragen heute fast 3,7 Billionen Dollar.

Wohin mit den asiatischen Handelsüberschussdollars?

Bis vor kurzem war Japan weltweit der grösste Eigentümer von US-Staatsanleihen, da
es der grösste Handelspartner der USA war. In den vergangenen paar Jahren hat China
Japan als führenden Handelsexporteur für die USA überholt. Letztes Jahr hatten China
und Japan einen Rekordhandelsüberschuss gegenüber den USA von 100 Milliarden Dollar.
Alles in allem besitzen die Länder Ostasiens zusammen mit China, Japan und Südkorea
den Löwenanteil der Handelsüberschussdollars der Welt. Die Frage ist nur, wo man die
Dollars investieren soll.

Gemäss der Schätzung des Citibank-Ökonomen Arun Motianey stehen die 13 Zentralbanken
der ASEAN 3, die alle sehr viel exportieren und sehr wenig importieren, für etwa 95%
aller Welthandelsüberschüsse. Davon reinvestieren sie mehr als 80% in US-Schatzbriefe
und andere Anleihen der US-Regierung, unter anderem Anleihen für die aktuelle Immobilienseifenblase.
Heutzutage halten die ASEAN 3 ungefähr 90% aller US-Dollarreserven. Asien ist neben
den Opec-Ländern die wirtschaftliche Hauptstütze des Dollarempire oder der Pax Americana.
Und das macht die Asiaten sehr nervös, insbesondere nach dem Irak-Krieg und dem Fall
des US-Dollars vor kurzem. Washington pokert damit, dass Asien so viele Dollars hat
und dass es davor zurückschreckt, irgend etwas zu tun, was eine weitere Schwächung
seiner Dollarinvestitionen nach sich ziehen könnte. Was aber, wenn sich das ändern
sollte?

Plant Asien den Ausstieg aus dem Dollar?

Wenn die asiatischen Zentralbanken für ihren Regionalhandel plötzlich gegen andere
Währungen exportieren würden, so würde dies Schockwellen auf der anderen Seite des
Pazifik auslösen. Zurzeit handeln alle asiatischen Ökonomien untereinander in der
gemeinsamen Währung, dem Dollar, ganz so wie es in der Ära des britischen Empire war,
als das Pfund Sterling die höchste Währung der Welt war. Nun könnten sie eine Änderung
der Dollarordnung in Betracht ziehen. Und das könnte die Grundlage für eine noch viel
bedeutendere Veränderung in der Zukunft werden.

Gemäss einem Bericht des New Yorker Blattes «Newsday» vom 25. Mai planen die ASEAN
3-Länder die Ausgabe von internationalen Anleihen oder staatlichen Schuldscheinen
in ihren eigenen Währungen anstatt in Dollars, um ihren Bedarf zu finanzieren. Wenn
sie das tun, berichtet «Newsday», «würden die asiatischen Länder den Umfang des Überschusses
zurückfahren, den sie in den Vereinigten Staaten investieren».

Bei dem kürzlich aufgetretenen Einbruch des Dollars gegenüber dem Euro von 26% konnte
eine Dollarkrise nur noch durch weiterhin durchgeführte Käufe von Dollars und US-Schatzbriefen
durch die asiatischen Zentralbanken verhindert werden.

Nach der Asienkrise

Nach Aussage von Chalmers Johnson, einem angesehenen Asienexperten in den Vereinigten
Staaten, wurde die Asienkrise von 1997 bewusst von Washington und den verbündeten
New Yorker Banken gefördert. Spekulanten wie Soros verwendeten Bankkredite, um die
meisten der asiatischen Wirtschaften zu zerstören. Hinter Soros und seiner kleinen
Gruppe von Spekulanten standen die riesigen Fonds von bedeutenden internationalen
Banken, alle in Offshore-Steuer-Oasen wie den Cayman Inseln oder den Niederländischen
Antillen versteckt. Washington brachte dann den IWF ins Spiel, um den Wiederaufbau
Asiens zu «managen». Die IWF-«Reformen» brachten einen gewaltigen Aufschwung für den
Dollar.

Vor 1997 waren die asiatischen Wirtschaften Netto-Importeure von Dollars, weil internationale
Fonds die asiatischen «Tiger»-Wirtschaften überfluteten, um dort zu investieren. «Am
Ende des kalten Krieges», sagte Johnson, «beschlossen die Vereinigten Staaten, dass
sie (die Wirtschaft) Ost-Asiens zurückschrauben müssten, wenn sie ihre globale Hegemonie
behaupten wollten.»

Der Dollar - Gewinner der Asienkrise

Obwohl wir vielleicht nie einen schriftlichen Beweis dafür haben werden, dass Washington
hinter der Asienkrise von 1997 stand, war der Dollar seit 1998 der klare «Gewinner».
Andrew Crockett, der Generalmanager der Bank for International Settlements (BIS),
berichtete an einem Treffen von ASEAN 3-Ländern letzten Oktober in Peking, dass seit
der Asienkrise von 1998 «Ostasien ein sehr grosser Nettokapital- Exporteur» geworden
sei. Er fügte hinzu, dass «Länder mit Leistungsbilanzdefiziten, besonders die Vereinigten
Staaten, von Kapitalzuströmen profitiert haben, um ihre Defizite zu finanzieren».
Ohne die Hunderte von Milliarden Dollar, die Asien in US-Handelsanleihen investiert
hat, würde der US-Zinsfuss sehr viel höher liegen und die Wirtschaft sich in einer
sehr viel tieferen Rezession befinden. Amerika lebt von geliehenem Geld, kann man
sagen. Ebenso verhält es sich mit der militärischen Hegemonie Amerikas und seiner
Fähigkeit, Kriege wie den im Irak zu finanzieren.

Im Jahre 1996, kurz vor der Asienkrise, belief sich das gesamte Leistungsbilanzdefizit
von ASEAN und Südkorea (nicht eingeschlossen China oder Japan) auf 33 Milliarden Dollar.
Ein «Leistungsbilanzdefizit» umfasst den Import- und Exporthandel ebenso wie Investitionsgewinne
oder -verluste im Ausland. Ostasien importierte Dollars, um seine wirtschaftlichen
Investitionen zu finanzieren. 1999 schlug dieses Defizit in einen Überschuss von 87
Milliarden Dollars um, das sich jetzt in Händen der ASEAN-Länder befand.

Die Bank for International Settlement schätzt, dass Ostasien letztes Jahr einen Überschuss
von 200 Milliarden Dollar erwirtschaftet hat. Fast alles floss in den Einkauf von
US-Handelsanleihen und Wertpapieren in US-Dollars. Während also Investoren aus Europa
und dem Nahen Osten das Dollarrisiko reduzierten, indem sie US-Vermögenswerte verkauften,
wurden Ostasien, Japan und China gezwungen, sie zu kaufen, um einen Kollaps des Dollars
zu verhindern.
Gemäss vertrauenswürdigen Schätzungen besitzen alle asiatischen Zentralbanken zusammen
heute Rücklagen in der Höhe von mehr als 1,5 Billionen Dollar. Sie sind neben den
Opec-Petro-Dollars die finanzielle Stütze der Pax Americana.
Das Problem ist, dass der relative Wert dieser ostasiatischen Dollarrücklagen im Fallen
begriffen ist. Deshalb sind regionale Zentralbanken, wie zum Beispiel die Bank von
Japan, gezwungen, noch mehr Dollars zu kaufen, um zu verhindern, dass ihre eigene
Währung zu teuer wird und die asiatischen Exportprofite Schaden nehmen. Die ASEAN,
China, Japan und Korea haben als Folge davon plötzlich festgestellt, dass sie Hunderte
von Milliarden von schwindenden Vermögenswerten halten: die US-Dollaranleihen.

Südostasiatische Alternativen ...

Man hat in Asien darüber nachgedacht, einen asiatischen Währungsfond nach dem Muster
der Europäischen Währungsunion zu gründen. Angesichts der grossen politischen Differenzen
in der Region und den Ängsten vor japanischer oder chinesischer Vorherrschaft ist
mit einem Währungsfond, der formal dem der EU ähnelt, bestenfalls in einigen Jahren
zu rechnen. Aber Staatsanleihen, die in regionalen Währungen anstatt in Dollars ausgegeben
werden - das wird schneller kommen können, als Washington erwartet. Wenn das passiert,
müssen wir mit einer neuen Dollarkrise rechnen.
Der aus dem Amt geschiedene Premierminister von Malaysia, Dr. Mahathir Mohamad, gab
am 16. Juni in Kuala Lumpur den Vorschlag bekannt, das malaysische Öl und Erdgas sowohl
gegen Dollars als auch gegen Euros zu verkaufen. Japan importiert Erdgas von Malaysia.

Dieser malaysische Vorschlag wurde einen Tag nach einem Treffen asiatischer Führungskräfte
in Tokio gemacht, auf dem sie zu dem gemeinsamen Entschluss kamen, dass es von vitalem
Interesse ist, einen asiatischen regionalen Markt für Anleihen zu gründen. Dieser
vom Dollar unabhängige Markt macht sie immun gegenüber Währungsspekulationen und Kapitalflucht,
wie sie es in den Jahren 1997-1998 erlebten. An derselben Konferenz sagte Dr. Mahathir:
«Wir müssen überdenken, ob wir auf den Dollar angewiesen sind oder nicht [...]. Zunächst,
ja, da sind wir auf den US-Dollar angewiesen. Aber wir sollten beginnen, vom US-Dollar
abzurücken.» Seine Aussagen wurden von der philippinischen Präsidentin Gloria Arroyo
und anderen unterstützt. ASEAN 3 wird wahrscheinlich zunächst sehr behutsam vorgehen,
aber die Richtung ist klar.

.. und Reaktionen aus Washington

Bis jetzt war die Reaktion Washingtons indirekt und zurückhaltend. Am 6. Mai unterzeichnete
Präsident Bush ein Freihandelsabkommen mit Singapur, Asiens Finanzzentrum. Bis jetzt
existieren solche Übereinkommen nur mit Mexiko, Kanada, Israel und Jordanien. Washington
versucht, einen Keil in die ASEAN-Gruppe zu treiben.

Washington wird auch die militärischen Spannungen zwischen Nordkorea und seinen Nachbarstaaten
ausnutzen, um die Asiaten von ihrem Plan, vom Dollar unabhängig zu werden, abzubringen.
Am 6. Juni äusserte der Pentagon-Berater und führende neokonservative Falke Richard
Perle einem deutschen Interviewer vom Kanal N24 gegenüber, dass ein «präventiver Nuklearschlag
gegen Nordkorea» nicht ausgeschlossen werden könne. Das ist reinste psychologische
Kriegsführung der USA. Nicht gegen Nordkorea, sondern gegen Japan, Südkorea und China.
Sie alle fürchten, dass Washington gegen Korea einen Militärschlag wie im Irak durchführen
könnte. Japan und Südkorea bleiben abhängig von der amerikanischen militärischen Sicherheitsgarantie,
und Washington benutzt dies, um die asiatischen Regionen zu Zugeständnissen in Wirtschaft
und Handel zu zwingen. Ein Militärschlag Amerikas gegen Korea würde ein unsägliches
Chaos in der Region auslösen.

Was wird Europa tun?

Die strategische Frage der kommenden Monate ist, ob die politischen Führungskräfte
der EU, besonders Deutschlands und Frankreichs und anderer Eurozonenländer, bereit
sind, ihre potentielle Stärke zu verwirklichen, indem sie Eurohandelsverbindungen
mit ASEAN 3 eingehen. Washington würde solche Bewegungen natürlich als «feindlichen
Akt» betrachten. Aber gerade eine solche Drohung könnte eine ernsthafte politische
Debatte über die Zukunft des weltweiten Wirtschaftssystems erzwingen. Wären EU-Führungskräfte
bereit, Asien und anderen Entwicklungsregionen eine gerechtere und fairere Währungsordnung
als die des Dollarimperiums der vergangenen Jahrzehnte anzubieten, könnte eine Vereinigung
von ASEAN 3 mit Eurozonenländern und vielleicht mit Russland stark genug sein, Washington
zu einem politischen Umdenken zu zwingen.


Die EU und die Beziehungen zu den ASEAN 3-Staaten
Was die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen angeht, gibt es eine solide Basis für
eine künftige Kooperation der EU mit den ASEAN 3. Asien ist insgesamt der zweitgrösste
Handelspartner der EU; deren Exportbilanz beträgt nahezu 200 Milliarden Euro, und
die Importbilanz hat eine Höhe von 320 Milliarden Euro für das Jahr 2000. Dies heisst,
dass die asiatischen Zentralbanken einen Handelsüberschuss von 120 Milliarden Euro
mit der EU erwirtschaftet haben, was ein guter Ausgangspunkt dafür ist, die in Dollar
gehaltenen Währungsreserven künftig in Euro zu halten. In der Tat ist das Handelsdefizit
der EU mit Asien in Höhe von 120 Milliarden Euro höher als das gesamte Handelsdefizit
der EU von 87 Milliarden Euro.

Von einem anderen Standpunkt aus betrachtet ist dies eher ein positiver als ein negativer
Faktor, kann dieses Ungleichgewicht doch dazu dienen, die Verbindung zwischen der
asiatischen Wirtschaft und dem aufstrebenden Euro als Alternative zum Dollar zu festigen.
Mehrere asiatische Regierungen haben nach dem Schock der Asienkrise wegen ihrer übermässigen
Dollarabhängigkeit offen über eine Diversifizierung der Währungsreserven gesprochen.
Der Euro wurde dabei oft als Alternative genannt.

Die EU hat verschiedene Aktivitäten unternommen, um der Dominanz der USA und der asiatischen
Organisation APEC (Asia Pacific Economic Cooperation), die von Washington diskreditiert
wird, zu begegnen. Im Jahre 1994 legte die EU ein Strategiepapier vor, um die Gespräche
mit der asiatischen Region in Gang zu bringen. Dann, zur Zeit der Asienkrise, richteten
die EU und Asien ein jährliches Gipfeltreffen ein, das «Asia-Europe-Meeting» (ASEM),
sowie Gipfelgespräche mit China, Japan und Südkorea. Auf Wunsch des französischen
Präsidenten Chirac wurde China als spezieller Gast zum G-8-Gipfel in Evian eingeladen.
Viele EU-Länder sind auch Mitglieder des Aufsichtsrates der Asian Development Bank
(ADB), einer Filiale der Weltbank, die von Japan geführt und von asiatischen Ländern
dominiert wird. Die ADB könnte eine wichtige Rolle bei der Finanzierung regionaler
Wirtschaftsinfrastrukturen spielen, wurde bisher aber auf Druck aus Washington daran
gehindert.

Die ASEAN-Staaten
(Association of Southeast Asian Nations), Verband Südostasiatischer Staaten
Sitz
Jakarta, Indonesien
Gründung
8.8.1967 in Bangkok (Thailand)
Mitglieder (10) (auf der Karte weiss)
- Brunei (1984)
- Indonesien
- Kambodscha (1999)
- Laos (1997)
- Malaysia
- Myanmar (1997)
- Philippinen
- Singapur
- Thailand (1995)
- Vietnam (1995)
Beobachter
Papua-Neuguinea (1984)


Quelle: http://www.zeit-fragen.ch/ARCHIV/ZF_107b/T04.HTM
 
A

Anonymer User

Gast
In drei aufeinanderfolgenden Jahren soll es soll nach einer alten Prophezeihung zuerst
einen "Flutsommer" geben, darauf einen "Glutsommer" (schon 67 Hitzetote in München!),
gefolgt von einem "Blutsommer".

Gerade dann, wenn keiner mehr damit rechnet, soll die heimlich hochgerüstete Rote
Armee Europa angreifen und Deutschland in wenigen Tagen bis zum Rhein überrollen:
das sei der "Blutsommer 2004", dem ein ungewöhnlich warmer April vorausgehen soll:
Der Beginn des Dritten Weltkrieges.

Die eigentliche Bedeutung einer "islamisch-arabischen" Bedrohung läge in einer Ablenkung!
Es wäre den Quellen nach ein Täuschungsmanöver, eine List.

"Ich war letzte Woche in Bayern bei meinen Bandkollegen zwecks Proben und Songwriting
usw. und mit einem hab ich über das Thema gesprochen. da fiel ihm ein, daß sein Großvater,
kurz bevor er starb, noch was zu sagen hatte - sinngemäß etwa: "Die Welt wird Krieg
führen und bei jedem Fenster wird ein Russe hereinschauen"
Azrael Ulli

Mehr auf: http://www.elfterseptember.info/html/akuell.html
 

Trinity

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Silber: Liegt Buffett wirklich daneben?

Kaum haben Privatanleger die Edelmetalle entdeckt, werden sie von dramatischen Kursschwankungen
erschüttert und auf eine harte Probe gestellt. Jüngste Zeitungsartikel behaupten "Silber
hat seinen Glanz verloren" und verunsichern damit so manchen Neueinsteiger. Und sogar
Warren Buffett muss von der klugen Wirtschaftspresse eine Lektion in Sachen Silber
hinnehmen. Die größte deutsche Wirtschaftszeitung wagte vor ein paar Tagen einen Untertitel,
der Buffett-Fans sicherlich nicht ganz ungerührt ließ: "Buffett liegt offenbar etwas
daneben". Aber so ist das nun einmal, wenn man nicht mit den wirklichen und vermeintlichen
Finanzexperten auf einer Linie liegt. Neue Ansätze und Trends müssen ihre Bewährungsproben
bestehen und Widerstände überwinden.

Investmentlegende Warren Buffet, Microsoft-Gründer Bill Gates und Multimilliardär
George Soros kennen dieses Spiel. Sie stiegen in den 90-er Jahren in Silber und Silberminen
ein. Als damals die entsprechenden Nachrichten in der Finanzpresse auftauchten, war
meist ein verständnisloser bis ironischer Unterton dabei. Zu einer Zeit, als das High
Tech-Fieber und die Aktieneuphorie schon viele Kleinanleger angesteckt hatten, waren
viele Finanzjournalisten und Marktkommentatoren ratlos. Sie konnten die Geschäfte
der drei Superreichen nicht einordnen. Heute vergeht kaum ein Tag oder eine Woche,
ohne dass Edelmetalle in den Schlagzeilen stehen.

Dabei war vielen Geldanlegern lange Zeit nicht bewusst, dass Edelmetalle überhaupt
eine Anlagekategorie darstellen. In einer über 20 Jahre dauernden Phase, in der Papiervermögen
einen stetigen Aufstieg erlebte, haben viele gestandene Investoren vergessen, dass
es auch reale Vermögenswerte gibt. Die jungen Investoren sind mit den greifbaren Werten
Gold und Silber normalerweise noch gar nicht in Berührung gekommen: sie waren glücklich
und zufrieden mit Aktien, Anleihen und Investmentfonds. Der Grund hierfür lag zu einem
großen Teil darin, dass mit Beginn der 90-er Jahre US-Notenbankchef Alan Greenspan
die Philosophie des knappen Geldes über Bord warf und eine lockere Geldpolitik einleitete.

Während der Rezession 1991 fuhr Greenspan die Zinsen aus dem zweistelligen Bereich
in den niedrigen einstelligen Bereich herunter. Bis auf kurzfristige und moderate
Anhebungen blieben die Zinsen während der gesamten Regierungszeit von Präsident Bill
Clinton auf relativ niedrigem Niveau, womit die Bühne bereitet war für die große Aktienblase.
Die Geldmenge wurde schnell und großzügig ausgeweitet und floss ebenso schnell und
großzügig in Internet-, Hightech-, und Biotech-Aktien. Das Überangebot an Geld nährte
die Finanzmärkte, ließ die Aktienkurse in den Himmel schießen und brachte für eine
paar Jahre astronomische Renditen.
Politiker, Finanzexperten der Wall Street und Investoren mussten aber erkennen, dass
es nicht immer nur aufwärts geht, sondern dass es noch Konjunkturzyklen und Wirtschaftskrisen
mit steilen Abwärtspassagen gibt. Trotzdem handelte die amerikanische Notenbank nach
dem alten Patentrezept. Sie reduzierte die Zinsen auf historische Tiefstände und ließ
die Gelddruckmaschinen auf vollen Touren laufen. Diesmal bildeten sich Blasen am Anleihemarkt,
am Immobilienmarkt und am Hypothekenmarkt.

Das Problem dabei ist nur, dass mit zunehmender Geldmenge der Wert des bereits vorhandenen
Geldes abnimmt, wenn nicht in gleichem Maße wie die Geldmenge wächst auch entsprechende
Güter produziert und Dienstleistungen erbracht werden. Wenn man die offiziellen Statistiken
betrachtet, könnte man annehmen, dass die enormen Geldmengen durch entsprechende Leistungen
abgedeckt sind. Jedoch ist bei Zahlen aus der Vergangenheit und bei Zukunftsprognosen
Vorsicht geboten.
Seit 1992 konnten die Vereinigten Staaten von Amerika ein um durchschnittlich 2%-Punkte
höheres Wachstum als Euroland und Japan ausweisen. Rückblickend darf man die eindrucksvolle
Stärke der US-Wirtschaft bezweifeln. Viele Zahlen wurden im nachhinein von den Statistiker
kräftig nach unten revidiert.

Das amerikanische Arbeitsministerium musste zugeben, dass die Produktivität in den
Jahren 1997 bis 2000 um mehr als 0,5% weniger gewachsen war als ursprünglich angegeben.

Um weitere 0,5%-Punkte niedriger wären die US-Wachstumszahlen ausgefallen, wenn bei
der Berechnung des Wachstums im EDV-Bereich die gleiche Systematik wie in Europa verwendet
worden wäre. Für das gegenwärtige und zukünftige Wachstumspotenzial sind ebenfalls
vorsichtige Schätzungen angebracht, denn der angebliche Wachstumsvorsprung der Vereinigten
Staaten resultiert hauptsächlich aus Militärausgaben für den Irakkrieg und aus Konsumausgaben
der Verbraucher, die dank Greenspan günstige Kredite für den Auto- und Immobilienkauf
aufnehmen konnten.
Durch die von der Notenbank Anfang der 90-er Jahre eingeleitete expansive Geldpolitik
wurde letztendlich der Grundstein gelegt für den steilen Aufstieg der Aktien und deren
tiefen Fall zu Beginn des neuen Jahrtausends. Gleichzeitig war dies die Basis für
den sich nun anschließenden Bullenmarkt bei Rohstoffen und Edelmetallen, auch wenn
für die Mehrzahl der Privatanleger Ende der Neunziger noch nicht ersichtlich war,
weshalb die drei Superreichen Gates, Buffett und Soros in Silber einstiegen. Sie erkannten
bereits 1997 die zwingenden und grundlegenden Argumente für einen in der Zukunft stark
steigenden Silberpreis.

Die jüngste Korrektur des Silberpreises ist nichts anderes, als eine günstige Einstiegschance.
Die Fundamentaldaten haben sich nicht geändert, die Angebots- und Nachfragesituation
ist die gleiche wie vor der Preiskorrektur. Nachdem der Silberchart vor der Korrektur
fast schon wie der Aufstieg Edmund Hilarys auf den Mount Everest aussah, notiert das
weiße Metall nun wieder in niedrigeren Regionen, von wo aus neue Höhen erklommen werden
können.

Bereits im Herbst 2003 - vor dem fulminanten Silberpreisanstieg - sagte Buffett: "Ein
erfolgreicher Anleger muss gelegentlich einfach ruhig bleiben können." Das war zu
einem Zeitpunkt, als das Gros der Anleger zum zweiten mal an die Börsen stürmte, um
einen möglichen Aufschwung nicht zu verpassen. Derweil saß Buffett auf 24 Milliarden
Dollar Barmitteln und hätte sie gerne in den amerikanischen Aktienmarkt investiert,
wenn sich gute Gelegenheiten geboten hätten. Aber er hielt sein Pulver trocken. Bereits
ein halbes Jahr später zeigt sich, dass er wahrscheinlich gar nicht so sehr daneben
lag. Und auch beim Silber wird sich erst später herausstellen, ob das Urteil der Wirtschaftszeitung
nicht etwas vorschnell getroffen wurde.

© Hubert Roos

Dieser Artikel stammt von GoldSeiten.de
Die URL für diesen Artikel ist: http://www.goldseiten.de/content/kolumnen/artikel.php?storyid=228
 

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Notstandsregime in USA?

Lyndon LaRouche hat gewarnt, Aeusserungen des frueheren spanischen Ministerpraesidenten
Aznar bei seinem juengsten "Privatbesuch" in den USA koennten darauf hindeuten, dass
synarchistische Kreise Terroranschlaege in den USA inszenieren wollen.



Ende letzter Woche besuchte der ehemalige spanische Ministerpraesident Jose Maria
Aznar die USA. Es war die erste Auslandsreise Aznars nach seiner verheerenden Wahlniederlage
am 14. Maerz, die in Spanien, das noch unter dem Schock des Terroranschlags vom 11.
Maerz stand, mit der ueberraschenden Wahl von PSOE-Chef Luis Rodriguez Zapatero eine
voellig neue politische Lage in Europa geschaffen hat und den Anfang vom Ende der
"Koalition der Willigen" markiert. Aznar gehoert zu den engsten europaeischen Verbuendeten
von George Bush. Begleitet von dem ehemaligen Staatssekretaer fuer Aussenpolitik Ramon
Gil Casares, dem stellv. Direktor des Instituto Elcano und seinem Schwiegersohn Alejandro
Agag wurde Aznar in Los Angeles von der Chapman-Universitaet mit dem "Weltbuerger"
Preis ausgezeichnet. Vor der Presse in Los Angeles warnte Aznar am 15. Mai im Rueckblick
auf den Terroranschlag in Madrid vom 11. Maerz, er sei "absolut sicher, dass die Terroristen
die USA mit aehnlich schweren terroristischen Anschlaegen angreifen werden wie die
Terroristen in Madrid." Das Ziel solcher Anschlaege, die Aznar jedoch nicht naeher
spezifizierte, sei es, den Ausgang der Praesidentschaftswahlen zu beeinflussen. Aznar
wiederholte damit, was er seit dem 14. Maerz schon des oefteren erklaert hatte: "Wenn
es den Anschlag vom 11. Maerz nicht gegeben haette, waere das Wahlergebnis in Spanien
anders ausgefallen. Wenn die Terroristen in Spanien dazu in der Lage waren, warum
sollten sie es nicht woanders versuchen? Es ist wichtig zu verstehen, dass die Terroristen
alles tun werden, um die kommenden Wahlen in den USA zu stoeren ... Sie werden alles
in ihrer Macht stehende unternehmen, um den USA eine Niederlage zu bereiten." Scharf
griff Aznar den amtierenden Ministerpraesidenten Luis Rodriguez Zapatero an, dessen
Regierung mit dem Rueckzug der spanischen Truppen aus dem Irak "den Terroristen eine
unangemessene Botschaft" gegeben habe. Dem Besuch Aznars in Los Angeles folgte am
17. Mai ein Essen mit US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld in Washington, an dem
mehrere Kongressabgeordnete teilnahmen. Bei einem Treffen der Heritage-Stiftung nahm
Rumsfeld direkt Bezug auf Aznars Warnungen, indem er oeffentlich erklaerte: "In Spanien,
in Madrid, haben die Terroristen die Wahlergebnisse beeinflusst. In geplanter Weise,
d.h. dem von den Terroristen gesetzten Ziel folgend, wurden die Wahlergebnisse veraendert.
Ich hatte ein Essen mit Praesident Aznar, und er ist ueberzeugt, dass dies genauso
passiert ist." Am 18. Mai traf Aznar im Weissen Haus zu einem 40minuetigen Gespraech
mit Praesident George W. Bush zusammen. An diesem Treffen, das laut Pressesprecher
McClellan rein "privaten" Charakter hatte und als ein Treffen Bushs mit einem "guten
Freund" bezeichnet wurde, nahmen ausser Aznar und Bush Vizepraesident Dick Cheney,
Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice, Aussenminister Powell und der Stabschef des
Weissen Hauses Andrew Card teil. Als Reaktion auf den Besuch Aznars in den USA und
dessen Erklaerungen ueber drohende Terroranschlaege in den USA wies Praesidentschaftsbewerber
Lyndon LaRouche in einer Presseerklaerung vom 19. Mai auf die strategischen Implikationen
von Aznars Aeusserungen fuer die Sicherheit der USA hin. LaRouche sprach von einer
von synarchistischen Kreisen inszenierten Terrorgefahr fuer die USA. Mit Cheney und
seiner Umgebung auf der "rechten" und Fidel Castro sowie Hugo Chavez auf der "linken"
Seite "wollen diese synarchistischen Kreise Konflikte in Kuba schueren". Dazu passe
Samuel Huntingtons neueste These ueber die Unterwanderung der USA durch spanischsprechende
Immigranten und einen drohenden "Buergerkrieg". Gerade ist Huntingtons juengstes
Buch Wer sind wir? Die Herausforderungen fuer die nationale Identitaet Amerikas veroeffentlicht
worden. Eindringlich warnte LaRouche vor "Provokationen", die "teils von Cheney und
dessen Umkreis und teils von bestimmten spanischen Netzwerken gesteuert werden, die
sich mit Synarchistenkreisen in Iberoamerika ueberlappen".

FEMA-Manoever in den USA

Vom 11. bis 12. Mai dieses Jahres fand unter Leitung der amerikanischen Notstandsbehoerde
FEMA (Federal Emergency Managment Agency) eine Grossuebung mit Beteiligung von 2500
Bundesbeamten statt. Die Uebung Forward Challenge 04 an 100 verschiedenen geheimgehaltenen
Orten war nach Aussagen des Ministers fuer Heimatverteidigung Tom Ridge seit einem
Jahr in Planung. Dem folgten im Zeitraum vom 16.-19. Mai weitere Uebungen in verschiedenen
Bundesstaaten, in denen ein grosser Terroranschlag - darunter ein Bombenanschlag
auf die New Yorker U-Bahn sowie Terroranschlaege mit chemischen und biologischen Waffen
simuliert wurden. In einem Interview mit Associated Press warnte der zum Fuehrungsstab
der Homeland Security gehoerende Ex-General Patrick Hughes vor der drohenden Gefahr
neuer Terroranschlaege, welche den Einsatz chemischer und biologischer Waffen und
einer "schmutzigen Bombe" einschliessen koennte. Angesichts der Tatsache, dass Bush
im Irakkrieg mit dem Ruecken zur Wand steht und sich einer immer mehr ausser Kontrolle
geratenen Finanz- und Wirtschaftskrise gegenuebersieht, entspraeche es durchaus dem
"Krisenmanagment"-Wunschdenken einiger neokonservativer Synarchisten in der Bush Regierung,
einen grossen Terroranschlag in den USA als Vorwand zu nutzen, um die Wahlen zu ihren
Gunsten zu beeinflussen und/oder einen "Ausnahmezustand" zu verhaengen.

Elisabeth Hellenbroich

Quelle: http://www.solidaritaet.com/neuesol/2004/22/buesolv.htm
 

Trinity

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30. Juli 2004: Die 4 US Flugzeugträger USS Carl Vinson,Abraham Lincoln, John C.Stennis
und Kitty Hawk haben Positionen vor Chinas Küsten bezogen. Im Gegenzug hat China in
der Provinz Fujian etwa 500 Mittelstrecken-Raketen in Stellung gebracht.

(Google: USS Carl Vinson Fujia)

Warum schickt die amerikanische Marine plötzlich 10 ihrer 12 Flugzeugträger aufs Meer?

Ein derartiger Einsatz ist historisch bislang ohne Beispiel. Die beteiligten Flotten:
Die Marine Nachrichten der königlichen britischen Flotte (Navy News the Online News
of the Royal Navy) meldeten am 26 Mai, daß der größte Marine-Einsatz seit dem Angriff
auf den Irak im Juni beginnen werde. Es wurden kriegsmäßige Manöver im Atlantik stattfinden.
18 Kriegsschiffe unter Führung der HMS Invincible werden an Übungen unter dem Namen
Aurora im Gebiet der Ostküste der USA bis zum Golf von Mexiko teilnehmen. Ein Flugzeugträger
für Helikopter (HMS Ocean), Angriffs-Schiffe wie die HMS Albion und Typ 23 Fregatten
(HM Schiffe Marlborough und Sutherland) seien dabei. Am Aurora Manöver nehmen
auf britischer Seite 5 900 Seeleute und Soldaten teil. An den Übungen sollen außerdem
Schiffe und Seeleute von Kanada, Holland, Deutschland, Peru, Norwegen, Italien, Dänemark,
Frankreich und Australien dabei sein, heißt es bei der britischen Marine. Die Schiffe
verteilen sich zwischen den Azoren, Bermuda, Virginia, Massachusetts, Nova Scotia,
Newfoundland, New York und Louisiana.


Meldung in der Tageszeitung «San Diego Tribüne»: Manöver für 7 Träger.

Am 3 Juni hieß es in San Diego am Sitz der US Pazifik Flotte, daß sieben Flugzeugträger
mit Begleitschiffen ein Manöver abhalten werden Die offizielle Erklärung der amerikanischen
Marine vom 3 Juni spricht davon, daß es um eine Notfallübung gehe (http://www.SignOnSanDiego.com).
Da waren es sieben Flugzeugträger mit Begleitschiffen und 40 000 Seeleuten, die an
der Übung (Google:) "Summer Pulse 04" teilnehmen. Das Manöver dauere bis Ende August,
heißt es. Es gehe darum, den Einsatz von sechs Träger-Kampfgruppen innerhalb von 30
Tagen und von zwei weiteren Trägergruppen innerhalb von 90 Tagen zu üben. Damit wolle
die Marine zeigen, daß innerhalb von drei Monaten zwei Drittel aller Träger eine Kriegszone
erreichen können, so die offizielle Erklärung. Diese Antwort erscheint plausibel.
Inzwischen sind aber drei weitere Träger dazugestoßen. Ein Flugzeugträger alleine
kostet jeden Tag eine Million US Dollar an Betriebskosten, wenn nicht Kampfeinsatze
durchzuführen sind.

Warum schickt die amerikanische Marine plötzlich 10 ihrer 12 Flugzeugträger aufs Meer?

Von den verbleibenden zwei Flugzeugträgern sind nur die USS Nimitz einsetzbar, beim
Träger USS Eisenhower wird gegenwärtig der Nuklearantrieb erneuert, was einen Einsatz
für einige Jahre verunmöglicht. Eigenartig ist, daß in der Pressemeldung vom 3.6.04
für die sieben Träger davon gesprochen wird, es handle sich um alle wirklich einsetzbaren
Schiffe, denn dies steht im Widerspruch zu den drei nun zusätzlich doch einsetzbaren
Flugzeugträgern (Das würde der Information entsprechen, daß 3 Träger im Irak-Krieg
verlorengegangen seien. Um das zu vertuschen, werden nachträglich diese drei doch
noch angegeben, obwohl nicht mehr existent? HPT). Amerikanische Beobachter bieten
als weitere Erklärung an, daß es darum gehen könnte, weitere "Regierungswechsel" bei
sogenannten "nicht funktionierenden Staaten" vorzunehmen.


Eine historisch einmalige Übung

Amerikanische Beobachter bieten als weitere Erklärung für derartige Manöver an, daß
die Schiffe nicht im Hafen liegen sollen, wenn es zu einer großen Naturkatastrophe
kommen könnte. Es gibt in den USA einige Beobachter, die glauben, das lasse sich nur
mit der Erwartung eines Asteroiden- oder eines großen Meteor-Absturzes erklären. Andere
fragen, wenn es nicht eine Katastrophe ist, was könnte es sonst sein? Warum wird ein
derartiges Riesenunternehmen abgehalten, das historisch geradezu einmalig ist? Wo
ist der "Feind", gegen den eine solche Armada eingesetzt werden konnte? Tatsächlich
sind fast alle seegängigen Marine-Flotten der Welt jetzt auf hoher See.

Warum sind die Marine-Flotten von Frankreich, Großbritannien, Rußland und Spanien
und praktisch jeder anderen Marine, die irgendwie erwähnenswert sind, auf See hinaus
gefahren? Und die Massenmedien schweigen wie ein Mann! Was gibt es für einen dringenden
Grund, daß alle Marine-Flotten der Welt auf einmal auf See gehen? Ein Beobachter in
Kalifornien: Und was bedeutet die plötzliche Zunahme des militärischen Flugverkehrs?
Anfang Juni sah der Himmel über dem Nordwesten des Pazifiks so aus, als sähe man die
Santa Monica-Autobahn in Los Angeles zur Zeit des Stoßverkehrs! Ist das jetzt auch
eine Notfallübung?

Eigenartig ist auch die Tatsache daß kein Feind sichtbar ist. Bei früheren Großmanövern
gab es immer eine schwierige politische Lage, sodaß eine Demonstration der Stärke
nützlich sein konnte. Das fehlt jetzt. Es gibt auch keine politischen Proteste, weil
sich jemand angegriffen fühlt. Man sollte annehmen, China würde protestieren. Aber
da ist nichts zu vernehmen. Kein Kommunist erhebt die Stimme. Was ist mit Nordkorea?
Auch da - kein Protest. Dies macht alles noch merkwürdiger.
Loreto Bote 2/2004 . Ausgabe Nr. 43


Die Trilateralen und die Bilderberger tagten
http://www.trilateral.org/annmtgs/programs/04warsaw.htm

Die Trilateralen führten in Warschau Gespräche über die Zukunft Es gibt drei international
tätige Absprachegremien: den CFK oder Council on Foreign Relations. (New York), die
Bilderberger und die Trilaterale Commission, die Anfang Mai in Warschau ein großes
internationales Treffen durchführte. Mehr als 300 bedeutende Politiker und Verantwortliche
aus der Wirtschaft nahmen daran teil. Da offenbar wirklich Wichtiges besprochen wurde,
gab es in den Medien keine Berichte darüber.

An der dreitägigen Jahres Tagung der Trilateral Commission (7. -10. Mai) nahmen die
Gründer David Rockefeiler und Zbigniew Brzezinski teil, letzterer ist durch sein Buch
«Die einzige Weltmacht» über die gegenwärtige politische Strategie der USA weltweit
bekannt. Die Teilnehmer befaßten sich mit der Zukunft der EU, mit weltweiten Sicherheitsfragen
und den gegenwärtigen Problemen im Bank und Finanzwesen (current monetary problems)
Über die Situation im Pazifik und Rußland sprach Grigory Yavlinsky, Chef der russischen
Yabloko-Partei. Nach der Konferenz betonte Andrzej Olechowski «Derartige Gespräche
vertiefen gemeinsame weltweite Meinungen, was zu tun ist». Olechowski ist stellvertretender
Vorsitzender der Europa-Gruppe in der Trilateral Commission.

Die Warschauer Konferenz war die größte in der Geschichte der Trilateralen. Der gegenwärtige
polnische Ministerpräsident Belka nahm ebenfalls teil, suspendierte aber für seine
Regierungszeit die Mitgliedschaft bei den Trilateralen, was üblich ist. Auch der frühere
Präsident Lech Walesa und der heutige polnische Präsident Aleksander Kwaceniewski
waren anwesend.


Bilderberg-Konferenz in Streso/ Italien (3.-6. Juni 04):

Nach der Konferenz der Trilateralen Kommission in Warschau fand in Stresa, ganz nahe
bei Mailand, die diesjährige Konferenz der Bilderberger statt. Präsident Bush dürfte
ebenfalls dabei gewesen sein, da er laut dem Presse-Dienst des Weißen Hauses die Nacht
in Mailand verbrachte. Er wäre damit der erste amtierende US Präsident, der an einem
Bilderberger Treffen dabei war.

Quelle: http://omega.twoday.net/stories/233909/
http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/17576/1.html


Ein Journalist der «American Free Press» (11.6.04) meinte dazu: Der totale Blackout
in den gesamten US Medien beweist, daß die Besitzer der TV Sender und Zeitungen in
Kollusion (Wort steht dort genau so) mit der Neuen Weltordnung stehen. Dies sei der
beste Beweis, daß hier eine Verschwörung vorliege. In Amerika sei die Presse kontrolliert.
Denn wie können die US Medien ein viertägiges Treffen der einflußreichsten Männer
der Welt und gewählter US-Politiker verschweigen? In diesem Jahr waren 35 prominente
Amerikaner dabei.

Quelle: Loreto Bote 2/2004 * Ausgabe Nr 43 Schweiz




Hier der Brief, der an den Bundeskanzler und Abgeordnete gegangen sei:
Sehr geehrte Damen und Herren,
soeben erhielt ich die folgende Meldung. Ich verlange, daß diese von Ihnen auf ihren
Wahrheitsgehalt überprüft wird und ich verlange, daß das Deutsche Volk ebenfalls informiert
wird, um entsprechende Vorsorgemaßmahmen treffen zu können!
Weiterhin bestehe ich auf Antworten! Ihr Schweigen wird Ihnen nicht mehr helfen. Es
ist der Zeitpunkt gekommen, wo auch Sie sich entscheiden müssen: für oder gegen das
Deutsche Volk! Für oder gegen die Wahrheit!
Martina Pflock


Zur aktuellen Wargames-Situation:

Der aktuelle Stand der Dinge ist mehr als beunruhigend. Die New-Order-Logenkasper
aus London (inner City), Rußland (Duma), Europa (Berlin-Europacenter S.Etage) und
New York (666th Ave) haben die Weltkriegsmaschinerie angeworfen. Stichworte sind:
New Deal, New World Order, Vereinigtes Europa...etc.; alles was mit Konglomeration
in wirtschaftlicher und ökonomischer Hinsicht zu tun hat; bitte aufmerksam beobachten!
Ich werde mal die Diplo-Dossiers der letzen paar Tage als summary darstellen:

Kuba:
Die Amis stehen mit einem Flugzeugträger hinter Kuba. Die Russen mit 1em davor. Ziel
der Amis: Bei Gelegenheit Kuba zu besetzen und Installation einer Militärregierung.

Mittelmeer:
Die Russen sind mit mehreren Flotten-Verbänden im Mittelmeer aufgezogen. Volle atomare
Ge-fechtsbestückung. Gefechtsbereitschaft rot. Israel wird beim geringsten Anlaß ausradiert
werden. Operation "Apocalypse" läuft in Phase 3. Die Amis sind mit mehreren Flottenverbänden
und Flugzeugträgern ebenfalls im Mittelmeer eingetroffen. Ein anderer Teil steht vor
Dubai. Beweis:

Deutschland (FFM)
Über den Frankfurter Flughafen werden massenhaft Verkehrs- und Frachtflugzeuge mit
Israelis und deren Habe über separate Gateways entladen, abgeschirmt von der Öffentlichkeit.
Sie fliegen Tag und Nacht. Die Israel-Lobby hat sich in Frankfurt eingenistet und
dort einen kompletten Stadtteil seit ein paar Jahren an der Messe errichtet, getarnt
als Firmenunterkünfte. Diese werden seit einer Woche bezogen. Es ist mehr als auffällig.
Getarnt wird die Aktion als "Operation Firmenumzug".

US Operation "Berlin"
läuft bereits in Phase 2. Ziele:
1. Sofortige Einnahme des Irans und
2. Installation einer Militärregierung in Dubai. Damit hätte man die wirtschaftliche
Kontrolle über die arabische Welt. Israel soll nötigenfalls geopfert werden. Neues
Wirkungsfeld der Logenkasper soll die Ex-BRD werden.
3. Absicherung der Herrschaftsstruktur in Europa.

Polen
Russen stehen in geballter Formation mit den Landstreitkräften direkt hinter der polnischen
Grenze. Höchste Gefechtsbereitschaft. Chemische und atomare Bestückung. Psychologische
und Chemische Aktionen aktiv.


Putins Ziele

1. Bei entsprechender Gelegenheit durch Polen und der Tscheche! / Ungarn nach Deutschland
an den Rhein. Zurückdrängen der Khasarischen Herrschaftslobby der New Yorker Logenbande
und Sicherung Rußlands vor weiterer Ostexpansion der Nato.
2. Auflösung Polens und dessen Angliederung an die Ex-BRD. Bildung eines Pufferstaates
zu Rußland. Verhinderung des Zusammenschlusses der New Yorker und der Duma-Logenbande.

3. sofortige Eliminierung der Duma-Logenmitglieder.

4. Wahrnehmung der Rechte über die Aufsicht des seit 21. Juni 1990 nicht mehr existenten
Staates "BRD".


China

Die Amis stehen außerdem mit mehreren Flottenverbänden im Chinesischen Meer und bei
Japan. Als Tarnung läuft "Summerpulse' 04" getarnt als Marine-Wehrübung. Höchste Gefechtsbereitschft,
die Inhalte sämtlicher Navy-Atombunker der USA befinden sich auf der gesamten US-Flotte.


US Ziele

1. Japan daran zu hindern, eine Wirtschaftskrise auszulösen, indem sie keine Dollars
mehr aufkaufen. J. soll endlich seine Schulden bezahlen.
2. China zu demonstrieren, daß man bei einem Präventivschlag Putins gegen die Osterweiterung
nicht untätig sein wird. Sollte China die Gelegenheit nutzen wollen, Rußland auf dem
Landwege zu überrollen wird man sofort atomar feuern.

Erklärung zur Lage der BRD:

Die Situation scheint zunächst mehr als verwirrend. Tatsache ist, daß man die Bundesbürger
seit 15 Jahren hoch(logen)gradig verarscht hat. Ich kann nur grob versuchen, die tatsächliche
Situation darzustellen. Wir haben im diplomatischen Dienst manches Mal Schwierigkeiten,
Unterstrukturen zu erkennen, weil uns die Feinheiten nicht genau bekannt sind. Die
Lage wird aber immer klarer. Ich fange einfach mal an.

Der Grobe Plan ist tatsächlich die One-World-One-Order. Diese soll durch Militärregierungen
erreicht werden. Rockefeller: "We are on the verge of a global transformation. All
we need is the right major crisis and the nations will accept the New World Order."


Der Plan ist seit langer Zeit von der Ober-Freimaurerloge in London vorbereitet und
wird immer wieder in Unterpunkten abgeändert. Die Verquickungen kann ich nur grob
darstellen. Wir haben rund 10 Jahre gebraucht, um alles auseinanderzuklauben. Das
Grundgesetz der BRD wurde durch Streichung des Art 23. aus dem GG am 23. Juni 1990
durch den damaligen Außenminister Baker inexistent. Rechtlich gesehen erlosch damit
der Wirkungsbereich des GG. Gleichzeitig hat man im Zuge der vorgeschobenen 2 4-Verträge,
die de facto nicht ratifiziert sind, eine logengesteuerte Regierung installiert. Kohl
hat die Grundlagen dafür gelegt. Schröder gehört zum Zirkel der Berliner Hochlogenleute
im EU-Center.

Gleichzeitig hat man die UDSSR deinstalliert, indem man den Geldhahn zugedreht hat.
Damit sahen sich die Russen außerstande, sich um deutsche Belange zu kümmern, nach
dem Motto: "Macht euren Seh., alleine..." und zogen sich zurück. Die Amis blieben,
obwohl sie im Lande nichts mehr zu suchen hatten, als Werkzeug der New Yorker Logenkasper.
Man betrieb genau nach Plan mit Hilfe des US-Militärs die "Novus Ordo Seclorum" weiter.
Es gelten also damit definitiv in der BRD Alliierten-Gesetze nach SMAD. Die tatsächliche
Rechtssicherheit bildet das Reichsrecht nach 1870/71. Berlin hat nach wie vor militärischen
Sonderstatus. Das ist jederzeit nachzulesen (Besonderer Status von Berlin). Eine Regierung
der BRD kann dort nicht errichtet werden, da sie 1. extraterritorial wäre und 2. illegal
nach dem Berliner Abkommen. Daher "regiert" jetzt die Firma "Deutsch" - nachzulesen
auf dem "Personalausweis" eines jeden Arbeiters des Staates "Deutsch". Hergestellt
in der "Bundes"-Druckerei des Logen-"Bundes". Hauptaktionär und damit Eigentümer:
Rothschild-Konzern, London, Inner City. Zur Demonstration der Machtverhältnisse: Auf
der Rückseite des Personalausweises ist der Baphomet, der Logen-"Gott" abgebildet.
Daß die BRD nicht mehr existent ist, hatte zur Folge, daß man die Regierung in Bonn
deinstalliert hat. Sie existiert nicht mehr. Berlin ist ganz offiziell immer noch
unter Kontrolle der interalliierten Streitkräfte USA und RUSSLAND.

Die Russen haben offiziell die Oberhoheit über die BRD, haben sie aber seit den 2&4
Verträgen nicht mehr wahrgenommen. Das Volksvermögen (offiziell das Reichsvermögen)
des Deutschen Volkes in Form von Banken, Post, Bahn, etc. wurde sich in privatisierter
Form von den Logenkaspern bereits einverleibt. Die Umverteilung nimmt mittlerweile
perverse Ausmaße an: extreme Arbeitszeitverlängerung, Kürzung der medizinischen Versorgung
etc. Die Plünderung des Volkes wird bis aufs Blut verstärkt fortgesetzt, um eine geballte
Machtkonzentration zu erreichen.

Nächster Schritt der Kapitalabsch(r)öpfung war die Einführung des Euro. Damit war
eine Zerstörung wirtschaftlicher Zonen geplant und wird nach wie vor durchgeführt.
Die EZB gehört zum Kreis der Inner City, London. Man muß, um die Gesamtsituation zu
verstehen, Eines nicht aus den Augen lassen: Ziel der Hochlogen ist und bleibt es,
die New World Order zu erreichen. Dazu will man überall Militärrecht installieren,
um volle Handlungsfreiheit zu erreichen. Mal einen groben Überblick:

. Rußland: Militärrecht
. Amerika: seit 1932 unter Militärrecht. (New Deal, Roosevelt). wurde nie
aufgehoben.
. England wird seit 1933 ebenfalls nach Militärrecht regiert. Ebenfalls nie
aufgehoben worden.
. BRD: Militärrecht, seit 1933. seit 1945 SMAD und Shaef. Besonderer Status
von Berlin.
. Österreich: seit 1945 Militärrecht. Nie aufgehoben.
. Commonwealth: Militärrecht. Nie aufgehoben seit 1933.
. Irak: Seit 3 Tagen ebenfalls unter Militärrecht.
. Italien: Militärrecht seit 1933. Nie aufgehoben.
. Frankreich, Spanien, Portugal seit 1945 Militärrecht. Nie aufgehoben.


Wieder zur BRD.

Hier wird die Kontrolle und Plünderung perfektioniert:
. Übernahme der Kompletten Medienstrukturen und Umstrukturierung.(Die Privatsender
des Leo Kirch z.B.) ? abgeschlossen!
. Übernahme und Konzentration der Ernährungs- und Versorgungswege. (Aldi, Tengelmann,
Neckermann, sämtliche Groß-&Baumärkte) ? abgeschlossen!
. Übernahme der gesamten Energieversorgung ? abgeschlossen!
. Übernahme des Transport- und Informationswesens (Post AG, DHL, Telekom) ? abgeschlossen!
. Finanz- und Bankenwesen: Reichsbank->Bundesbank->Deutsche Bank ->UBS ? abgeschlossen!

Gerade habe ich gehört, daß auch DHL in der Struktur zerschlagen werden soll. Man
bildet schnellstens kleine Firmen und behält nur den Namen bei. Projekt Outsourcing.
Offenbar kann man weltweit noch nicht alle Strukturen exakt kontrollieren, vorgesehenes
Zeitfenster: 6 Monate.

Die BRD-"Regierung" des Clubs "Deutsch" glänzt durch Vernebelung der wahren Verhältnisse
und bereichert sich schamlos auf Kosten seiner Bürger. Schröder z.B. wurde als Dank
für seine Dienste für die New Yorker Logenkasper ein Teil des Besitztumes der Buschs
in Florida quasi übereignet. Geschätzter Wert: rund 25 Millionen Euro. Woher hat ein
Schröder, der aus den ärmlichsten, asozialen Verhältnissen stammt, und vor kurzem
noch nicht so richtig spuren wollte, sodaß man seinen Penner-Bruder in der Öffentlichkeit
präsentierte, plötzlich soviel Geld? Womit hat er das verdient? Pure Nächstenliebe?

-------------------------------

Hallo Herr Thietz.

Es würde mich nicht wundern, wenn zumindest Teile der Ihnen zuletzt eingegangenen
Meldungen der Wahrheit entsprechen.

Die Plünderung nimmt wirklich groteske Ausmaße an (z. B. Pflegeversicherung total
ausgeblutet, obwohl immer weniger daraus bezahlt wurde - selbst Alzheimer Patienten
werden schon seit längerer Zeit nicht mehr hieraus gestützt), wir werden zunehmend
"chemisch imprägniert" via Chemtrails - siehe meine Wetterleitung von "Das-gibt's
doch-nicht an Sie - was wir oben im Sauerland sehr gut beobachten können.

Die Bevölkerung und auch die Tierwelt - Beispiel unsere Hunde - werden zunehmend kränker.
Ich sehe das an den aus Krankheitsgründen umgemeldeten Arztterminen in meiner Praxis,
die seit etwa 2 Wochen dramatisch ansteigen - und ich weiß das von meinem eigenen
Hund.
In Viersen, wo ich mich häufiger aufhalte, ist jeder 2.Hund an den Atemwegen erkrankt.
Dies geht nicht mit rechten Dingen zu.

Des weiteren: mein Hund - Schutzhundrasse, bisher ohne Angstreaktion - zeigt das erste
Mal jetzt in seinem 5.Lebensjahr eine permanente äußerst auffällige ängstliche Unruhe
- und dies auch seit etwa zwei Wochen. Ich fürchte es tut sich was.
GT


Vertraulich und nur für unseren Kreis bestimmt!

Lieber Freund!
In meiner Firma, werden zur Zeit unter höchstem Zeitdruck, sog. Großdurchführungen
bearbeitet!

Hierbei handelt es sich um Elemente, die für U-Boot Kernreaktoren benötigt werden!
Der Auftrag kommt aus England und wie gesagt, den Engländern pressiert es mächtig,
diese Elemente schnellstens von meiner Firma geliefert zu bekommen! Die Frage die
sich hier automatisch stellt: Wo für brauchen die Engländer plötzlich so viele U-Boote?
Es tut sich also mit Sicherheit etwas, die Frage ist nur: Was?
Liebe Grüße M.H.


Original von der chinesischen yahoo Internetseite übersetzt:

Chinesen haben im chinesischen Ostmeer Erdgas gefunden, jetzt sind dort die Japaner
und russen mit Forschungsschiffen hingefahren und jeder beansprucht das Erdgas für
sich... Chinesen machen Manöver auf der Insel Dong Shan nahe Taiwan, die Medien in
Taiwan berichten, daß China mit Taiwan Krieg führen will.
Mehr war vorerst nicht zu finden, eine gute Quelle über China ist die folgende Seite
http://www.chinaintern.de/


Taiwan bereitet sich auf chinesische Invasion vor

21.07.2004 Zum ersten Mal seit 26 Jahren finden in Taiwan großangelegte Manöver statt,
um sich auf die geplante chinesische Invasion vorzubereiten. Hierzu wurden sogar Autobahnen
zu Flughäfen umfunktioniert. Auf den Autobahnen wurde ebenso das Betanken von Kampfflugzeugen
geübt. Autobahnen würden, falls die Chinesen alle Flugplätze Taiwans zerstört hätten,
als Ersatzflughäfen genutzt. Das Manöver ist eine Antwort auf die zeitgleich ablaufenden
Großmanöver der VR China, bei denen die Invasion Taiwans geprobt wird .
Die Manöver dienen nicht nur dem Üben, gleichzeitig soll auch ein Signal an China
gesendet werden- Taiwan steht im Invasionsfalle kampfbereit da. Das Manöver wurde
"Ruhm Chinas" benannt. Insbesondere französische Mirageflugzeuge nehmen an den Manövern
teil. Hunderte von Zementblöcken trennen den Teil der Autobahn, der weiterhin als
solche benutzt wird, von der neu errichteten Landebahn. Die Marine nimmt ebenfalls
daran teil. Die taiwanesische Regierung forderte unterdessen ihre Bürger auf , Ruhe
zu bewahren, und sich nicht von China einschüchtern zu lassen.

Chinas Präsident Jiang Zemin, setzte mittlerweile eine neuen Zeitplan für die Invasion
Taiwans fest. Offiziell soll das "Problem" Taiwan bis 2020 gelöst werden. In Wirklichkeit
jedoch gibt es eine Vorgabe an die VBA, dass Taiwan noch vor den olympischen Spielen
in Peking erobert werden soll.

Wie ernst die Eroberungspläne inzwischen sind, zeigt sich an der Tatsache, das die
amerikanische Regierung einen Großteil ihrer Flotte in Richtung Taiwan losschickte.
Ebenfalls gab es internen Informationen zufolge ein Krisentreffen der mit Taiwan befassten
Regierungstellen bezüglich der aktuellen Lage.

In diesem Zusammenhang drängt die deutsche Bundesregierung bei der EU auf ein schnelles
Ende des Waffenembargos gegen die VR China , denn für eine erfolgreiche Invasion,
so die Einschätzung der VBA, brauche man noch etwas Zeit. In dieser Phase müsse die
Luftüberlegenheit so drückend sein, dass ein Scheitern der Invasion ausgeschlossen
ist.

Quelle: http://www.chinaintern.de/article/Politik_Hindergrundberichte/1090391724.html




Flutsommer 2002- Glutsommer 2003 - Blutsommer 2004?
"Die Lage war noch nie so ernst", aber ... die blinden BRDler kämpfen an den falschen
Fronten, nämlich auf Fußball-Feldern, auf überfüllten Autobahnen, im Gedränge der
Flughäfen, um Strandliegen vor dem Swimming-Pool, in ihren Familien, als Streikende
in ihren Betrieben...
http://www.toko-hagen.de/gedanken/3_glut.htm


Weiterführende Themen:

Das Bagdad Disaster
oder: Eines der bestgehüteten militärischen Geheimnisse
von Karl-Heinz Siegert (FUFOR)
18. Januar 2003

Viele Menschen fragen sich noch heute, warum der Golfkrieg im Jahre 1991 so abrupt
endete, obwohl die Truppen der USA, England und Frankreichs bereits ca. 350 km vor
Bagdad standen. Die Panzerverbände der Alliierten stießen plötzlich auf starke Luftstreitkräfte
der Iraker. Zum einen waren es Kampfflugzeuge des französichen Typs Mirage 2000, die
von unterirdischen Flugplätzen aus gestartet waren. Bei diesem Manöver treten die
Maschinen nur in der Abhebephase an die Erdöberfläche. Stützpunkte dieser Art wurden
erstmals Ende des II.WK von der deutschen Luftwaffe errichte, deutsche Fachleute halfen
auch beim Bau der irakischen Ungerundbasen.

Die Mirage griffen die Panzerverbände an, deren Kommandanten völlig verblüfft waren.
Regelrechte Panik trat ein, als Flugscheiben in das Geschehen eingriffen und mit Laserkanonen
die Panzer samt Besatzungen zum Zerschmelzen brachten. Die Angreifer wurden völlig
vernichtet, die grössten Verluste erlitten Briten und Franzosen. Es kam zu aufstandsartigen
Tumulten unter französichen Soldaten, diese setzten ihre Kommandanten fest und fragten
erstaunt, gegen was für einen Feind man eigentlich kämpfen würde.
Diese vernichtende Niederlage führte zum sofortigen "Stop" aller aktiven Kriegshandlungen
gegen den Irak. Der Leser wird nun verstehen, warum man noch heute die geheimen Massenvernichtungswaffen
des Irak sucht!
Es war nicht der einzige Einsatz von Flugscheiben im Irak:
Im Jahre 1993 lief eine für ca. 14 Tage geplante Operation gegen Basra (s.u. den Bericht
von Thomas Ritter). Die am 12. und 13. Januar 1993 begonnene Operation mußte wegen
starker Flugscheibenabwehr abgebrochen werden. Am 16. Januar 1993 begannen Flugscheiben
einen Gegenangriff gegen den US-Flugzeugträger "Kitty Hawk". Durch "Laserbeschuß"
explodierte einer der Atomreaktoren, dabei starben ca. 80 US-Soldaten sofort, viele
andere erlitten schwere Verstrahlungen. Die "Kitty Hawk" trieb ca. 1 Woche im Persischen
Golf, alle Kommunikationseinrichtungen waren ausserdem ausgefallen. Noch im Jahre
1994 war der Flugzeugträger verstrahlt und sollte verschrottet werden. Ab Ende der
90iger Jahre operierte das Schiff, oder ein Neubau, wieder öffentlich.
Es halten sich hartnäckige Gerüchte, daß der Irak unter dem Schutz der 3. Macht steht.
Wir haben Informationen, wonach die eingesetzten Flugscheiben mit irakischen Hoheitszeichen
versehen waren jedoch von reichsdeutscher Besatzung geflogen wurden. Weitere Informationen
von Mitarbeitern eines deutschen Luftfahrtunternehmens liegen uns vor, wonach man
in irakischen Untergrundanlagen "Deutsche" getroffen habe, die weder der Bundesrepublik
noch der ehem. DDR zuzuordnen seien.


Zur Lage-Einschätzung

Es wird erneut versucht werden, die Massenvernichtungswaffen (Flugscheiben) im Irak
zu finden und zu zerstören und den Irak zu befreien (von seinem Öl). Unseren Informationen
folgend sollen sich derzeit um die 100 Flugscheiben in der Golfregion aufhalten. Sog.
"Wächter", insgesamt 7, landen abends im Grenzgebiert Libanon/Israel, morgens flögen
diese wieder davon, berichtet eine dort ansässige Libanesische Familie. Wenn dann
im Februar die USA ihren Angriff starten, wird sich der Konflikt unmittelbar danach
ausweiten (Iran, Syrien), später auf weitere arabische Staaten.
Am 11. September 2001 (!) wurde ein Beistandspakt zwischen China und dem Irak geschlossen,
damit sind weitere Krisen und Konfliktherde vorprogrammiert. Wenn dann im Jahre 2004
in New York eine A-Bombe fällt [das könnte z.B. der "benötigte" Anlaß für die Umwandlung
der gerade - Juli 2004 - stattfindenden weltweiten Flottenmanöver in aktive Kriegshandlungen
sein, PM] und ein Jahr später die geplante Welthauptstadt Jerusalem ebenfalls durch
eine A-Bombe in Flammen aufgeht (siehe Bibelcode entschlüsselt Teil 2), glaube ich,
geht die Macht der "Weltverschwörer" langsam zu Ende, die SDI-Waffen werden ebenfalls
den Flugscheiben zum Opfer fallen. K.-H. Siegert
Quellen: private militärische Quellen, NSA
http://www.artemodus.de/cars/iraque.html

[Eine A-Bombe auf Jerusalem ist m.E. ausgeschlossen, da die Heilige Stadt noch für
die in den kommenden Jahren bevorstehende Krönung des neuen "Königs von Europa und
Israel" benötigt wird - siehe http://www.elfterseptember.info/html/endzeit.html . Andererseits
wird/muß es einen massiven Sprengstoff-Anschlag auf den Tempelberg geben, der das
benötigte Startsignal für eine US-unterstützte Neuordnung des Nahen Ostens, bzw. für
Sharon die schon lange geplante Errichtung von "Groß-Israel" liefern würde.]
 

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Wem nutzt der Terror gegen Rußland und Frankreich?

Bei den Terrorangriffen gegen Rußland geht es um weit mehr als den Tschetschenienkonflikt.
Die Terrorangriffe sind Teil des "großen Spiels" in Zentral- und Südwestasien vor
dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise. Auch Frankreich ist ins Visier terroristischer
Destabilisierungsversuche geraten.

Am 31. August trafen sich im südrussischen Sotschi Präsident Putin, Bundeskanzler
Schröder und der französische Präsident Chirac. Über die Inhalte der Gespräche wurde
nicht viel bekannt. Klar ist aber, daß die strategischen Umstände, unter denen das
Treffen stattfand, alles andere als "normal" waren: Rußland und auch Frankreich sind
schweren terroristischen Angriffen ausgesetzt.
Nur Stunden nach Ende der Gespräche von Sotschi wurden vor einer Moskauer Metrostation
10 Personen bei einem Selbstmordanschlag getötet. Wäre es der Attentäterin gelungen,
in die Metro zu gelangen, hätte es ein weit schlimmeres Blutbad gegeben. Eine Woche
zuvor waren fast zeitgleich zwei russische Passagierflugzeuge - eines mit Zielort
Sotschi - durch Bombenexplosionen zum Absturz gebracht worden, wobei 90 Menschen getötet
wurden.
Einen Tag nach den Treffen von Sotschi stürmte ein schwerbewaffnetes Terrorkommando
eine Schule in Beslan nahe dem südrussischen Wladiwaskas. Mindestens 500 Menschen,
darunter rund 130 Schulkinder, wurden als Geiseln genommen. Jeder, der die russische
Mentalität kennt, weiß, daß die üblichen rüden Umgangsformen aufhören, wenn Kinder
betroffen sind. Entsprechend stellte der Terrorangriff auf eine Schule auch einen
beispiellosen Akt massenpsychologischer Kriegsführung dar. Der Terrorangriff in Beslan
hat nach letzten Meldungen mehr als 200 Kindern und Erwachsenen das Leben gekostet
und mehr als 500 Personen wurden verletzt.
In auffälliger Gleichschaltung verkündeten die führenden internationalen Medien, die
Terroranschläge seien das Werk "tschetschenischer Rebellen" und verwiesen auf einen
angeblichen Zusammenhang zu den Wahlen, die am 29. August in Tschetschenien stattgefunden
hatten. Besonders die Terroroperation gegen die Schule in Beslan wurde zum Anlaß genommen,
die Tschetschenienpolitik Putins massiv anzugreifen, wobei vielfach geradezu Schadenfreude
zum Ausdruck kam. Schröder und Chirac wurden ebenfalls massiv attackiert, weil sie
Putin wegen Tschetschenien nicht öffentlich kritisiert hätten.
Merkwürdig ist, daß der oberste tschetschenische Rebellenführer Maschkadov jede Beteiligung
an den Terroranschlägen zurückwies. Das muß keineswegs heißen, daß keine Tschetschenen
an den Anschlägen beteiligt waren, aber es ist ein Hinweis darauf, daß es bei der
gegen Rußland und seine Führung gerichteten Terrorwelle um weit mehr geht als nur
um Tschetschenien.


Frankreich wird angegriffen

Der französische Präsident Chirac stieß mit eintägiger Verspätung zu dem Dreiertreffen,
weil auch Frankreich einem terroristischen Angriff ausgesetzt war. Im Irak waren zwei
französische Journalisten - Christian Chesnot vom staatlichen Radio France International
und Georges Malbrunot von der Tageszeitung Le Figaro - verschleppt worden. Eine praktisch
unbekannte Gruppierung mit dem Namen "Islamische Armee des Irak" drohte mit der Tötung
der französischen Journalisten, sollte das Kopftuchverbot für weibliche Muslime an
Frankreichs öffentlichen Schulen nicht aufgehoben werden.

Merkwürdig: Chesnot und Malbrunot waren für ihre pro-arabische und pro-muslimische
Haltung bekannt. Und Frankreich hatte - wie Rußland und Deutschland - den Irakkrieg
strikt abgelehnt. Merkwürdig auch die Reaktion des Chefs der irakischen "Übergangsregierung"
Allawi, der seine Schadenfreude gegenüber Frankreich kaum zurückhalten konnte. Mehr
noch, Allawi, der seine Tätigkeit für britische und amerikanische Geheimdienste erst
gar nicht verheimlicht hat, prophezeite Terroranschläge in "Paris, Nizza und Cannes".

Der französische Online-Dienst Reseau Voltaire, der über gute Quellen in den französischen
Nachrichtendiensten verfügt, schrieb am 2. September, die französische Regierung wisse,
daß die Entführung der beiden Journalisten nichts mit irakischen Widerstandsgruppen
- egal welcher politisch-ideologischen Ausrichtung - zu tun habe. Vielmehr sei die
"Islamische Armee des Irak" eine Fassade, hinter der sich eine "verdeckte Operation"
verstecke, mit der Frankreich für seine Haltung bezüglich des Irak "bestraft" werde
solle. An dieser Operation seien Elemente aus der irakischen Übergangsregierung sowie
neokonservative Elemente aus den USA und Israel beteiligt. Deshalb habe Präsident
Chirac die Journalistenentführung zu einer zentralen Frage der französischen Staatspolitik
gemacht - innen- wie außenpolitisch.
In den vergangenen Wochen war Frankreich die Zielscheibe einer massiven Verleumdungskampagne
seitens der israelischen Scharon-Regierung und der internationalen Medien geworden:
In Frankreich wüte der Antisemitismus, hieß es. Zunächst wurde auf eine in der Tat
seltsame Häufung von Schändungen jüdischer Friedhöfe in Frankreich verwiesen, deren
Urheber stets unentdeckt blieben. Ministerpräsident Scharon persönlich forderte die
französischen Juden auf, das Land zu verlassen und nach Israel zu kommen. Dann wurde
angeblich eine junge jüdische Frau mit ihrem Baby in Paris brutal angegriffen, was
von den Medien mit großer Aufmachung als weiterer "Beweis" für den Antisemitismus
in Frankreich präsentiert wurde. Bald stellte sich heraus, daß der "brutale antisemitische
Übergriff" eine Erfindung des angeblichen "Opfers" war und nie stattgefunden hatte.
Dann kam es zu einem Brandanschlag auf eine Pariser Synagoge, der wiederum breitestes
Medieninteresse fand. Der israelische Außenminister Schalom kam persönlich nach Paris
und verlangte von der französischen Regierung endlich gegen die "antisemitische Gewalt"
vorzugehen. Kurze Zeit später fanden die französischen Ermittler heraus, daß der "antisemitische
Brandanschlag" vom ehemaligen, jüdischen Portier der Synagoge verübt worden war, der
angeblich "geistig verwirrt" sei.

Wichtig ist, daß die großen jüdischen Organisationen Frankreichs die Kampagne "Frankreich
ist antisemitisch" klar zurückgewiesen haben. Und sie taten dies bereits, bevor die
wahren Hintergründe ans Licht gekommen waren. Gleichermaßen wichtig ist, daß die großen
muslimischen Organisationen Frankreichs, auch solche, die das Kopftuchverbot scharf
ablehnen, kategorisch die Entführung und Todesdrohungen gegen die beiden Journalisten
verurteilt haben.


Was steckt hinter dem Terrorismus im Kaukasus?

Es muß also konstatiert werden, daß sowohl gegen Frankreich wie gegen Rußland eine
gezielte politische Destabilisierungsoperation im Gange ist, bei der - vor allem gegen
Rußland - brutalste Terrortaktiken der "Strategie der Spannung" zum Einsatz gebracht
werden. Putin und sein Verteidigungsminister Sergej Iwanow übertreiben deshalb nicht,
wenn sie sagen der "internationale Terrorismus" habe Rußland den "Krieg erklärt".
Wie Lyndon LaRouche in seinem in dieser Ausgabe der Neuen Solidarität abgedruckten
Beitrag ausführt, ist der internationale Terrorismus - in all seinen spezifischen
Ausformungen - kein Ding an sich, sondern ein verdeckt gesteuertes Instrument mächtiger
Finanz- und Machtinteressen.

Tatsache ist, daß das tschetschenische Rebellenmilieu längst mit internationalen,
"islamistischen" Terrornetzwerken verzahnt ist. Die Finanzierung der tschetschenischen
Rebellen kommt, abgesehen vom Drogenhandel, in großem Umfang aus dem Ausland - sowohl
aus westlichen Ländern wie aus dem arabisch-islamischen Raum. Die ideologische Indoktrinierung
und die militärische Ausbildung erfolgt oftmals im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet.


Aufschlußreich ist, daß eine "Islambouli-Brigade" sich der jüngsten Terroranschläge
in Rußland bezichtigt hat. Diese geht auf einen Khaled al-Islambouli zurück, der 1981
maßgeblich an der Ermordung des ägyptischen Präsidenten Sadat beteiligt war. Die "Islambouli
Brigade" ist gegenwärtig, neben Rußland, vor allem in Pakistan und Usbekistan aktiv.
Es ist davon auszugehen, daß sich islamistische Terrorgruppen wie die "Islambouli
Brigade" auf bestimmte Angriffsziele hinsteuern lassen, indem entsprechende ideologische
Vorgaben - "Putin ist der Feind des Islam, siehe Tschetschenien" - gegeben, Finanzmittel
und Logistik bereitgestellt und lokale Verbindungen in der Kaukasusregion aufgetan
werden.

Es wäre völlig naiv anzunehmen, die gegenwärtige gegen Rußland gerichtete Terrorwelle
habe im "tschetschenischen Befreiungskampf" gegen Rußland ihre Ursache. Der Kleinkrieg
in Tschetschenien spielt sicherlich eine Rolle, die aber einer verdeckten Großauseinandersetzung
im Großraum Südwestasien - insbesondere in der Region Kaukasus-Zentralasien - untergeordnet
ist. Bei diesem "großen Spiel" geht es um die Kontrolle der Energievorkommen am Kaspischen
Meer und in Zentralasien (sowie um ihren Transport in die westlichen Industrieländer).
Rußland und China sind dabei die Hauptkonkurrenten anglo-amerikanischer Energie- und
Finanzgruppen. Und es geht um die Zukunft des Iran, der im Visier der US-Neokonservativen
und der Scharon-Truppe steht. Es geht um die Zukunft des Irak, wo die Politik der
Regierung Bush von einem Fiasko ins nächste taumelt. Und es geht um den Israel/Palästina
Konflikt.
Die Londoner Financial Times hat am 2. September die Frage gestellt, ob die jüngste
Terrorwelle gegen Rußland das Putin-Regime unterminieren wird? Wird die Terrorwelle
einen Umschwung der öffentlichen Meinung in Rußland weg von Putin bewirken? Das ist
die richtig gestellte Frage, unabhängig davon, daß diejenigen, die diese Finanzzeitung
kontrollieren, sicherlich die Destabilisierung des "Putin-Regimes" wollen. Rußland
ist schwach, aber es wird wieder stärker. Sein Nuklearpotential kann nach wie vor
nicht von den synarchistischen Machtkartellen ignoriert werden, die die "Lösung" der
systemischen Weltfinanz- und -wirtschaftskrise durch neue Kriege und geopolitische
"Großbereinigungen" anstreben.

Auch wenn sie in vieler Hinsicht innerlich geschwächt sind, so sind auch Frankreich
und Deutschland - als die Führungsmächte der Europäischen Union - höchst ärgerliche
Stolpersteine auf dem Weg zu einer synarchistischen "Weltordnung", in der die Hintermänner
eines Dick Cheney das Kommando haben. Daß deshalb gerade dann, als sich Putin, Chirac
und Schröder in Sotschi zusammensetzten, Rußland und Frankreich durch eine terroristische
"Strategie der Spannung" destabilisiert werden sollen, ist eigentlich keine große
Überraschung.

Michael Liebig



Quelle: http://www.solidaritaet.com/neuesol/2004/37/terror.htm


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