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die monolith Brücke

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Gast
Neuste Entdeckung eines prähistorischen Schwertransports
Die Monolith-Brücke von Bhimpul



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Armin Risi

Dieser Artikel erschien unter dem Titel "Der schwerste Stein, der je künstlich bewegt wurde" ungekürzt in der Zeitung UFO-Nachrichten (Nr. 342, Juli/August 1999) und gekürzt in Sagenhafte Zeiten (Nr. 5/99)



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Zu den größten Rätseln der alten Hochkulturen gehören die Transporte von tonnenschweren Steinen, die scheinbar mühelos in Mauern und Pyramiden eingefügt wurden. Nun wurde ein neues Beispiel hierfür entdeckt. Es handelt sich dabei um den schwersten von allen heute noch auffindbaren Monolithen, die im Altertum bewegt wurden, und zwar als Brücke über eine Schlucht. Die bautechnischen Unmöglichkeiten sind hierbei noch viel frappanter als bei den Mauer- und Pyramidekonstruktionen, so daß die konventionellen Geologen und Ingenieure sprachlos sind (siehe nachfolgendes Interview).



Als die schwersten Steine, die in grauer Vorzeit künstlich verschoben wurden, gelten die Andesit-Monolithen von Puma Punku in der Nähe von Tiahuanaco (beim Titicaca-See) und der gigantische Kalksteinquader außerhalb von Baalbek im Libanon.(1) Bei ersteren liegen die Höchstgewichte bei rund 1000 Tonnen, bei letzterem wird das Gewicht auf knapp 1150 Tonnen berechnet.(2) Der jetzt bekannt gewordene Monolith ist noch schwerer!

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a) Blick von der Bhimpul-Brücke nach Norden hin zur Quelle der Sarasvati in etwa einhundert Metern Entfernung. (Foto: © Andy Wolf, 1999)

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b) Blick von der Sarasvati-Quelle hinunter zur Bhimpul-Brücke. Man beachte die gerade Unterseite des Steins.
(Foto: © Andi Wolf, 1999)

Entdeckt im indischen Himalaya

Im Gebiet der Nordgrenze Indiens, in jener Ecke, die im Osten an Nepal und im Norden an den Tibet grenzt, befindet sich die alte Pilgerstadt Badrinath. Etwa drei Kilometer nördlich dieser Stadt kommt man zur Ortschaft namens Mana, wo zwei Flüsse zusammenfließen: aus westlicher Richtung die Alakananda und aus östlicher Richtung die Sarasvati. Die Sarasvati geht in der Alakananda auf, die nach Süden (durch Badrinath hindurch) weiterfließt und nach weiteren Zuflüssen in den Ganges mündet.

Die Sarasvati strömt nur fünfhundert Meter nördlich von Mana mit voller Wucht aus einem Berg hervor und stürzt in ihr schluchtartiges Flußbett. Etwa hundert Meter von dieser Wasserfallquelle entfernt befindet sich die besagte Monolith-Brücke namens Bhimpul. An dieser Stelle ist die Schlucht rund zwanzig Meter tief und gut zehn Meter breit.

Wegen der Präsenz Chinas im Tibet ist das Gebiet nördlich von Badrinath bis zur Grenze ein militärisches Sperrgebiet, das nur von ausgewiesenen indischen Pilgern begangen werden kann. (Badrinath, Mana und Bhimpul liegen an einer uralten Pilgerstrecke.) Im Jahr 1992, aus dem die ersten mir verfügbaren Fotos stammen, war es westlichen Touristen praktisch unmöglich, dieses Gebiet zu besuchen. Im Mai 1999, als mein Freund Andy Wolf bis zu dieser Brücke vordringen konnte, stieß er auf weniger Widerstand, was aber hauptsächlich darauf zurückzuführen ist, daß ihm als Krishna-Mönch die Vorrechte eines "Sadhu" zukamen. Diese etwas gelockerte Sperre kann aber jederzeit wieder strikter werden, je nach der politischen Lage.

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c, Nahaufnahme der Bhimpul-Brücke von der Südseite. Man beachte die Menschen zum Größenvergleich und die parallelen, wellenförmigen Furchen, die bei Granit sonst gänzlich unbekannt sind. Sind es Bearbeitungsfurchen? (Fotos: © S. Muth, 1992)

Die Monolith-Brücke

Gemäß den Fotos und den verschiedenen Augenzeugen können die Ausmaße dieses riesigen Steinquaders wie folgt geschätzt werden: 13 Meter lang, 8 Meter hoch und 4,5 Meter breit. Eine Berechung des Volumens ist nicht einfach, da der Stein eine unregelmäßige Form hat. Er besteht aus Granit (spezifisches Gewicht 2,7). Mit den obigen Maßen ergäbe sich bei einer abstrahierten Quaderform ein Volumen von 468 m_ und ein Gewicht von 1263 Tonnen. Das faktische Gewicht des Steins liegt also irgendwo zwischen 1150 und 1300 Tonnen. Wie hievt man einen rund 1200 Tonnen schweren Stein über eine zehn Meter breite Schlucht? Man stelle sich vor, welche Hebevorrichtungen hier erforderlich wären!



Die topographische Umgebung

Ist dieser Stein möglicherweise aus natürlichen Ursachen an dieser Stelle zu liegen gekommen? Hierfür gäbe es nur zwei Möglichkeiten: Dieser Stein ist ein Findling und wurde von einem Gletscher dort abgelagert, oder er ist von einem Berg heruntergestürzt und zufällig über die Schlucht gefallen. Ersteres kann ausgeschlossen werden, da der Stein offensichtlich erst über der Schlucht zu liegen kam, als diese bereits existierte. Letzteres kann ebenfalls ausgeschlossen werden, weil es keinen Berg gibt, von wo der Stein in diese Lage hätte fallen können.

Die Sarasvati bildet mit der oberen Alakananda ein Delta von etwa 60° und umschließt eine leicht hügelige Hochebene, die rund 3200 Meter über Meer liegt. Diese Ebene ist der Ausläufer der im Hintergrund aufsteigenden Bergkette, die sich etwa 600 m in die Höhe erhebt. Der Bhimpul-Stein kann nicht einfach von diesen Bergen heruntergestürzt sein, denn dafür hätte er mehrere hundert Meter hügelauf und -ab rollen müssen, um sich dann noch mit einer eleganten Eigendynamik quer über die Schlucht zu schleudern. Von der Westseite kann der Stein also nicht heruntergestürzt sein.

Die Ostseite der Schlucht ragt als steile Felsstufe etwa zehn Meter über das Niveau der Westseite hinaus und geht in eine grasbewachsene Hügelebene über. Aus diesem Fels kann der Stein ebenfalls nicht gefallen sein, weil die Länge des Steines die Höhe der Felsstufe übersteigt. Sowieso wäre es unmöglich, daß sich ein Stein aus dieser Stufe quer über die Schlucht katapultierte. Hätte sich ein derartiger Quader losgelöst, wäre er zwangsläufig in die Schlucht hinuntergestürzt, und man sähe die Bruchstelle.

Beim Betrachten der Lage des Steins wird sogleich offensichtlich, daß er mit Plan an dieser Stelle eingefügt wurde. Auf der Westseite liegt der Stein auf einem Felssims, der in knapp acht Metern Tiefe ansetzt. Während der Stein auf dieser Seite bündig an der Schluchtwand ansetzt, wurde er auf der Ostseite in eine eingebuchtete Vertiefung der Felsstufe hineingelegt, und zwar gerade dort, wo diese Vertiefung anfängt. Der Stein liegt mit zwei bis drei Metern Länge in dieser Vertiefung, die wie eine natürliche Galerie anmutet, da der Fels an dieser Stelle überhängend ist.

Die Struktur dieser beiden Stellen der Schlucht macht klar, warum sich der Stein gerade dort befindet, denn es ist die einzige Stelle, wo ein solcher Stein eingefügt werden konnte.

Der Stein stammt aus dem umliegenden Gebirge, muß jedoch über mehrere Hundert Meter, vielleicht sogar über einige Kilometer herantransportiert worden sein. Auch die Form des Steines zeigt, daß er nicht einfach herabgestürzt sein kann, sondern durch eine äußere Einwirkung herausgetrennt bzw. bearbeitet wurde. Die Unterseite verläuft unnatürlich gerade, die beiden Seiten weisen eine wellenförmige Oberflächenstruktur auf, die an Bearbeitungsfurchen erinnert. Die obere Seite hingegen ist ziemlich unregelmäßig. (In neuerer Zeit wurde für die Pilger und das Militär eine Straße über die Steinbrücke gezogen, indem eine Rampe aufgeschüttet wurde, die mit einer Steinmauer befestigt ist.)

Es ist also unmöglich, daß der Stein durch eine Laune der Natur in diese Lage kam. Er muß mit künstlichen Mitteln über die Schlucht gelegt worden sein. Das Problem hierbei ist, daß diese Aufgabenstellung sogar für die heute verfügbare Technik unlösbar ist! Hier versagen jegliche Rampen- und Sklavenkraft-Theorien, mit denen von offizieller wissenschaftlicher Seite die anderen Monolithkonstruktionen behelfsmäßig "erklärt" werden.



Die lokalhistorische Erklärung

Die Bhimpul-Brücke ist die letzte Widerlegung des gängigen Weltbildes. Beweist sie aber die präastronautische Hypothese? Haben hier außerirdische Besucher in einer längstvergangenen Zeit eine Brücke gebaut? Tatsächlich scheint auf den ersten Blick eine außerirdische Kraft die einzige Erklärung zu sein, da alle irdischen Erklärungsmodelle versagen. Hier muß man jedoch vorsichtig sein, nicht allzu schnell vorgefaßte Ideen zu projizieren.

Wie erklären die Einheimischen dieses Weltwunder? Sie haben eine ganz andere Erklärung, die sowohl das moderne als auch das präastronautische Weltbild in Frage stellen.

Die Menschen der früheren Jahrtausende seien nicht nur primitive Höhlenbewohner gewesen, sagen sie, denn früher hätten auf der Erde andere physikalische Gegebenheiten geherrscht. Die Materie sei noch nicht derart verdichtet gewesen wie heute in der Epoche der größten materiellen Verdichtung (genannt "Kali-yuga"). Erst seit fünftausend Jahren sei die Menschheit mehr und mehr in diese Verdichtung gefallen. Früher seien die Körper der Menschen weniger verdichtet und deshalb auch größer gewesen, und genau aus der letzten Phase dieses Vor-Kali-yugas stamme die Bhimpul-Brücke. Sie sei vom Bruder des berühmten Arjuna (des Helden der Bhagavad-gita) namens Bhima gebaut worden, der für seine ungewöhnlichen Kräfte bekannt war, und zwar, als er und seine vier Brüder sich von ihrem Königreich zurückzogen und in die Himalayas marschierten, um durch die Grenze des scheinbaren Todes eine physische Transformation zu erreichen.

Bhima wird auf Hindi als "Bhim" ausgesprochen, und pul heißt nichts anderes als "Brücke". An diesem Ort befindet sich auch heute noch eine kleine Bhima-Gedenkstätte, die von Brahmana-Priestern betreut wird. Der Himalaya-Marsch der fünf Pandava-Brüder wird im Epos Mahabharata und in mehreren Purana-Schriften ausführlich erwähnt.

Wir haben also die Wahl -- entweder haben Außerirdische mit UFO-Kraft diese Brücke gebaut, oder sie entstand durch eine heute unbekannte irdische Kraft der früheren Menschen. Ich plädiere für letzteres und beziehe hierbei auch noch andere uralte Monumente in aller Welt mit ein. Dadurch wird der ET-Faktor jedoch nicht negiert, sondern nur relativiert

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Der Teufelsstein an der Nordeinfahrt des Gotthardtunnels.
(Foto: Armin Risi)

Kontrovers: eine Kritik an der präastronautischen These

So revolutionär die präastronautische These anmutet, ist sie in Wirklichkeit gar nicht. Sie akzeptiert die herrschende Lehrmeinung einer materialistischen Evolution und geht davon aus, daß die Menschen Abkömmlinge von Primaten sind und vor Zehntausenden von Jahren primitive Wesen waren. Der einzige Unterschied zur gängigen Lehrmeinuung besteht darin, daß der Übergang vom primitiven Menschen zum Homo sapiens durch eine außerirdische Genmanipulation erklärt wird.

"Die Außerirdischen schufen menschliche Intelligenz durch Veränderung des Erbmaterials der noch primitiven Erdbewohner."(3)

"Meine Theorie: ... Die Außerirdischen veredelten die Hominiden nach ihrem Ebenbild‘. ..."(4)

Diese Theorien und das überzeugte Bekenntnis zur materialistischen Evolutionstheorie stellen einen Kompromiß mit den herrschenden Lehrmeinungen dar, die behaupten, die Lebewesen seien auf der Erde durch eine zufällige Mutation von anorganischer zu organischer Materie entstanden. Leben und Bewußtsein werden also als Produkt von organischer Materie gesehen.

Es wurde aber schon längst berechnet, daß nur schon das einmalige Entstehen einer lebensfähigen Zelle (was noch nicht lebendig bedeutet!) durch eine zufällige Atomkombination praktisch unmöglich ist. Daß diese Materiekombination nicht nur einmal (z.B. zufällig auf der Erde), sondern an vielen Stellen des Universums vorgekommen ist, ist nur schon gemäß Wahrscheinlichkeitsrechung absolut unmöglich!

Das gleichzeitige Annehmen dieser Evolutionstheorie und der Glaube an fortgeschrittene extraterrestrische Kulturen ist widersprüchlich und entspricht auch nicht den Aussagen jener Überlieferungen, die zu den Hauptzeugen der Präastronautik gehören, wie z.B. die indischen und indianischen. Nur jene Stellen herauszugreifen, die das eigene Weltbild zu bestätigen scheinen, und alle anderen Stellen zu ignorieren ist ein unwissenschaftliches, selektives Vorgehen. Die zitierten Schriften und Überlieferungen geben ein ganz anderes Bild von der Her- und Zukunft der Menschhheit, nämlich eine multidimensionale Devolution.(5)

Das Weltbild der Devolution schließt außerirdische Präsenzen in der Vergangenheit (und Gegenwart!) nicht aus, aber setzt sie in einen größeren Zusammenhang. Insbesondere geht daraus hervor, daß die angeblichen Schöpfer des Menschen in der Vergangenheit keine Schöpfer waren, sondern Manipulatoren. Sie sind auch heute noch aktiv, und wir sollten uns von deren Propaganda nicht täuschen lassen, ganz zu schweigen davon, daß wir selbst zu Sprachrohren dieser Mächte werden. (Hier setzt mein neustes Buch, Machtwechsel auf der Erde, an.)

Wir müssen also gefaßt sein, daß die Vergangenheit ganz anders war, als die offizielle Wissenschaft meint, aber auch anders, als die Präastronautik meint.

quelle: http://armin-risi.ch/artikel/stein.html
 
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